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Herrliberg rüstet sich für die 2. Runde im Schrebergartenkampf – TA vom 9. 9.

Herrliberg rüstet sich für die 2. Runde im Schrebergartenkampf – TA vom 9. 9. Der falsche Ort für solche Gebäude. In den Erläuterungen zur bevorstehenden Abstimmung über die Umzonung der beiden Grundstücke an der Schulhausstrasse von der Erholungszone in die Zone für öffentliche Bauten schreibt der Gemeinderat, dass er für diese Grundstücke keine maximale Ausnützung anstreben werde. Die Gebäude sollen maximal 11 Meter hoch werden. Die Befürchtungen, es entstehe ein grosser Siedlungsklotz, wurden ja an der Gemeindeversammlung mehrfach geäussert. Geschickt will nun der Gemeinderat mit der geplanten Ausnützungseinschränkung dieses Argument entkräften. Das Vorgehen zeigt aber auch, dass die vorgesehenen Bauten nicht hierher passen. Wären die Bauten am richtigen Ort, könnte auch die maximal zulässige Bauhöhe ausgenützt werden. Anderseits verteuert der freiwillige Verzicht auf ein Wohngeschoss die anderen Alterswohnungen. Für den künftigen Baurechtsträger muss ja schliesslich die Rechnung aufgehen. Die vorsorgliche Einzonung für allfällige Anforderungen der Schule weckt natürlich geradezu den Appetit auf zusätzliche Räume. Bedürfnisse können immer wieder plausibel «verkauft» werden, gerade in einer wohlhabenden Gemeinde. Und das notwendige Land steht ja dann wohlfeil zur Verfügung. Haushälterischer Umgang mit dem Boden sieht anders aus. Paul Hegelbach, Herrliberg

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