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Hilfreich, aber hässlich

Dank den gelben Abfalleimern ist Biel sauberer geworden. Trotzdem sorgen sie für Unmut – und sollen nun verbannt werden.

Auffallen um jeden Preis sollen sie, die markanten 240-Liter-Container. An allen neuralgischen Punkten in der Stadt mahnen sie die Passanten mit frechen Sprüchen und greller Farbe, ihren Müll nicht achtlos auf die Strassen zu werfen. Mit Erfolg: So ging der Strassenmüll beispielsweise beim Eisstadion um 30 Prozent zurück. Dass aber nicht alle Bielerinnen und Bieler mit dem Pilotprojekt zufrieden sind, zeigte eine Interpellation im Stadtrat. Der kürzlich zurückgetretene FDP-Stadtrat Thomas Rüfenacht fragte darin, ob «der gelbe Schlucker» fester Bestandteil des Bieler Stadtbildes bleiben werde. «Mit viel Geld wurde in den letzten Jahren das Stadtbild verschönert, und jetzt stehen überall diese lieblosen Mülleimer herum», ärgert sich Rüfenacht. Ob die Eimer bleiben, weiss der Gemeinderat noch nicht. Für Martin Siegenthaler, Leiter der Strassenreinigung, sind die Container aber die «cleverste und billigste» Lösung. Ein Abfalleimer koste gerade einmal 100 Franken, während die mögliche Alternative, der «Bighai», 2500 Franken kosten würde. «In Zeiten angespannter Stadtfinanzen muss man sich diese Anschaffung gut überlegen.» fm/bt >

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