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Hochwasserschutz brachte neues Leben

Fehraltorf – Die Verlegung und Offenlegung des Lächbachs in Fehraltorf ist abgeschlossen. Das Projekt kostete fast 780 000 Franken, also nur gerade 600 Franken weniger als budgetiert. Dies schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Die Schlussabrechnung wird der nächsten Gemeindeversammlung zur Genehmigung vorgelegt. Von Gesetzes wegen war die Gemeinde befugt, von Anwohnern Mehrwertsbeiträge einfordern, da ihre Liegenschaften nach Abschluss der Arbeiten besser vor Hochwasser geschützt sind. Diese Beträge belaufen sich auf gut 62 000 Franken. Sie sind in der Schlussabrechnung separat aufgeführt und nicht den Bauaufwendungen angerechnet worden.Der Lächbach verlief früher von der Gemeindegrenze Pfäffikon über das Gebiet Burenbüel und wurde unterirdisch durch das Tisliacher-Quartier geführt. Aufgrund verheerender Überschwemmungen in den Jahren 1999 und 2002 sind Massnahmen zum Hochwasserschutz ergriffen worden. Die Gemeindeversammlung bewilligte 2005 einen Bruttokredit von 906 000 Franken. Davon hat der Kanton Zürich gut 125 000 Franken für eine offene Bachführung entlang der Quartier- und Bauzonengrenzen bis in die Kempt übernommen. Mit den getroffenen Massnahmen wird in Zukunft eine erneute Überschwemmung der Liegenschaften im Gebiet Tisliacher verhindert. Ein erfreulicher Nebeneffekt der offenen Bachführung war bereits nach Abschluss der Bauarbeiten festgestellt worden. Tiere wie Enten, Vögel und Frösche haben sich im Bachbett neu angesiedelt. (TA) Seit der Verlegung bietet der Lächbach Lebensraum für Vögel und Amphibien. Foto: PD

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