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Im Saanenland ist der Bär los

Ursula Rindlisbacher ist auf den Bär gekommen. Sie hat ein Symbol für Fröhlichkeit gestaltet,

Ursula Rindlisbacher wartet vor der Bäckerei Early Beck in Gstaad. Die Frau hat eine Tasche dabei, die mit Teddybären bedruckt ist. Auf dem Tisch hat sie kleine Bildchen ausgebreitet, auf denen jeweils drei identische stilisierte Bären zu sehen sind. Sie unterscheiden sich nur in den Farben – Blau, Gelb, Grün, Rot, Violett –, nur einer ist jeweils braun: der Chefbär. Ein freundliches Motiv Vor fünfzehn Jahren hat Rindlisbacher zu malen begonnen. «Ich wollte ein ansprechendes Symbol kreieren. Etwas, mit dem Kinder zum Beispiel rechnen lernen könnten», sagt die aufgestellte Stadtbernerin. Da ihr der Bär als Tier sehr gefalle, habe sie sich bald dafür entschieden. «Bären haben so etwas Sympathisch-Tollpatschiges», meint sie lachend. Schliesslich habe sie die «richtige» Form gefunden: ein Bär in Seitenansicht mit hochgestreckter Schnauze, nach oben gerichteten Augen und einem lächelnden Mund. «Dass der Bär nach oben blickt, ist mir sehr wichtig, das gibt ihm ein zuversichtliches Aussehen.» Sie finde es nicht langweilig, immer dasselbe zu zeichnen. Im Gegenteil: «Es macht mir grossen Spass, mit der Anordnung der Bären und deren Farbe zu spielen.» Manchmal mache sie auch Bärenbilder nach Mass, was sie das Ausprobieren der Anordnung noch mehr ausreizen lasse. Pullis, Gebäck und Pralinen? Vor einiger Zeit hat Ursula Rindlisbacher eine Serie bestickter Pullis und Schirmmützen herstellen lassen. In bunten Farben prangen darauf jeweils drei «ihrer» Bären. Dieses Jahr nun hat Rindlisbacher ein neues Bärenprojekt realisieren können. Der Early Beck, Gstaad, hat ihr Motiv für Haselnusslebkuchen übernommen. Die Bären werden in drei Grössen hergestellt und tragen Verzierungen, die zum jeweils aktuellen Anlass passen. So gab es etwa den Beachbären, den Polobären oder kürzlich den Countrybären. Momentan arbeite sie zudem an einer Variante, die Bären auf Pralinen «drucken» zu können. «Und falls ich dereinst zum Beispiel Bettwäsche mit dem Bärenmotiv verwirklichen könnte, ginge ein kleiner Traum in Erfüllung», gesteht die sympathische Frau mit dem Vornamen, der auf Latein so viel wie «kleine Bärin» heisst. Den nächsten öffentlichen Auftritt hat Ursula Rindlisbacher übrigens am 25.Oktober: Bei der Eröffnung des neuen Bärenparks in Bern wird sie ihre bärigen Produkte ausstellen und feilbieten. Nik Sarbach >

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