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Ist der Boden feucht, bleibt der Traktor drin

Lindau/Bauma/Gossau – Wer die Bodenfeuchtigkeit kennt, kann Schäden vermeiden. Deshalb betreiben die Ostschweizer Kantone und das Fürstentum Liechtenstein ein gemeinsames Bodenfeuchte-Messnetz (unter www.bodenfeuchte-ostschweiz.ch). Gleich drei Standorte des Messnetzes liegen im Zürcher Oberland. In Eschikon (Lindau) liegt eine als trocken taxierte Wiese, in Bauma und Gossau sind zwei feuchte Standorte markiert. Feuchter Boden wird durch schwere Fahrzeuge und Maschinen leicht verformt und verdichtet. Das beeinträchtigt den Luft- und Wasserhaushalt des Bodens. Das Wurzelwachstum wird eingeschränkt. Die Bodenfruchtbarkeit nimmt ab. Jede Messstation verfügt über je fünf Feuchtigkeitsmesser in 20 und in 40 Zentimeter Tiefe. Die Feuchtigkeitsmesser erfassen die Saugspannung in Centibar. Das ist die Kraft, mit der das Wasser in den Bodenporen zurückgehalten wird. Die Saugspannung ist das Mass für die Bodenfeuchte und die damit zusammenhängende Verdichtungsempfindlichkeit der Böden. Von Mitte März bis Mitte November werden die Messwerte dreimal in der Woche abgelesen, gemittelt und auf der Webseite aktualisiert. Dank der Messdaten wird es einfacher, den optimalen Zeitpunkt für den Einsatz von schweren Fahrzeugen zu bestimmen. (TA)

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