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Jahresputz in der Trinkwasserhalle

Die Mitarbeiter der Wasserversorgung Stäfa befreien das Reservoir Strick von Kalk- und Sandpartikeln.

Von Frank Speidel Stäfa – Reinheit steht beim Jahresputz des Trinkwasserreservoirs an oberster Stelle – und beginnt schon bei den Gummistiefeln. Sie müssen vor dem Betreten der Halle im Wasserbad desinfiziert werden. «Das tötet allfällige Bakterien ab», sagt Brunnenmeister Thomas Jung. Im Reservoir Strick beim Pflegeheim Seeblick wird Trinkwasser für Stäfner Haushalte gespeichert. 90 Prozent des Wassers werden vom Seewasserwerk Männedorf hinaufgepumpt, 10 Prozent stammen aus der Quelle der Wasserversorgung Goldingen/Meilen. In der Halle sind Daniel Pfändler, Philippe Kobel und Adrian Bachmann mit dem Schrubben des Bodens beschäftigt. Die Wände haben sie bereits gereinigt. Einmal im Jahr wird das Reservoir so von Kalkrückständen und Sandpartikeln befreit. Dafür werden rund 1600 Kubikmeter Wasser von einem der zwei Becken ins andere gelassen – «ausgleichen» nennen dies die Fachmänner von der Wasserversorgung. Nach dem Schrubben öffnen die Fachmänner den «Schieber». Sieben grad kaltes Wasser strömt in die Halle. Mit einem immer lauter werdenden Rauschen kündigen sich die Fluten an. Schon nach wenigen Sekunden steht das Wasser knöcheltief. Innert zweier Stunden ist die Reservoirkammer zwei Meter hoch gefüllt. Das Wasser, das ins Becken des Reservoirs strömt, entspricht etwa der doppelten Menge, die im Hallenbad Männedorf Platz hat. Dann wird die Tür wieder hermetisch verriegelt – für ein ganzes Jahr. In desinfizierten Gummistiefeln putzen die Mitarbeiter der Stäfner Wasserversorgung das Trinkwasserbecken. Ein immer lauter werdendes Rauschen kündigt das Wasser an, das nach zwei Stunden wieder zwei Meter hoch steht.Fotos: Sabine Rock

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