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J+S-Jugendlager: Anforderungen sind streng

Zürich – Drei Tage nach dem tödlichen Unfall einer Achtjährigen in einem Pfingstlager war die Betroffenheit in Unterengstringen, der Wohngemeinde des verunglückten Mädchens, gross. Schockiert zeigten sich aber auch Leiterinnen und Leiter von anderen Jugendverbänden wie der Pfadi. Trotz des Unfalls wollen sie die Lager im kommenden Sommer im selben Rahmen durchführen wie bisher üblich, sagten drei Pfadileiter dem «Tages-Anzeiger». Das heisst auch, dass sie auf die sogenannte Pioniertechnik – so werden Seil- und Holzkonstruktionen im Pfadi-Jargon genannt – nicht verzichten wollen. Aber sie wollen künftig die Anlagen noch aufmerksamer als bisher auf ihre Sicherheit überprüfen. Die Leiter sind überzeugt, dass die geltenden Sicherheitsanforderungen genügend streng sind.Dieser Meinung ist auch Markus Wolf, Chef Jugend + Sport beim Bundesamt für Sport. In den letzten Jahren sei das Kontrollsystem bedeutend verbessert worden, die Qualitätsanforderungen an die Lager seien sehr hoch. Wolf hält fest, dass angesichts der fast 2000 Lager pro Jahr sehr wenig Unfälle passierten. (leu) Kommentar Seite 2, Bericht Seite 15

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