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Kameras sollen Sicherheit am Bahnhof Uster verstärken

Die Jungfreisinnigen Usters verlangen die Installation von Überwachungskameras in der Bahnhofsumgebung. Auch der Stadtrat spricht sich nun dafür aus.

Manuel Reimann Uster – Ein Bericht zur subjektiven Sicherheit in der Stadt vom Oktober 2009 zeigt, dass viele vor allem nachts diese Region meiden. Verstärkt wird dieses Gefühl des Unbehagens durch vermehrte Schlägereien und Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen. Usters Jungfreisinnige verlangen, dass Sicherheitskameras installiert werden. Am 31. Mai vergangenen Jahres reichte Gemeinderat Ivo Koller eine entsprechende Motion ein. Diese wurde in ein Postulat umgewandelt und an den Stadtrat überwiesen. Dieser schreibt, dass das Bahnhofsareal den SBB gehöre. Gleichwohl unterstützt die Abteilung Sicherheit der Stadt Uster den Vorstoss Ivo Kollers. Objektiv betrachtet wäre die Sicherheit am Bahnhof gut. «Dennoch kommt es hier an bestimmten Stellen häufiger zu deliktischen Handlungen als anderswo», räumt der Stadtrat ein. Zu erwähnen seien insbesondere Schmierereien und Graffiti in den Unterführungen, Velodiebstähle beim Veloabstellplatz, Pöbeleien im Bereich der Bushaltestellen sowie Littering auf und um das ganze Bahnhofsareal herum. Vereinzelt komme es auch zu Gewalt- und Vermögensdelikten. «Mit einer Videoüberwachung könnte die Sicherheit mindestens punktuell objektiv erhöht werden», glaubt der Stadtrat. Voraussetzungen schaffen Der Ustemer Stadtrat und der Gemeinderat haben in der neuen Polizeiverordnung die rechtliche Voraussetzung für eine Videoüberwachung des öffentlichen Raums geschaffen; ein zugehöriges Vollzugsreglement des Stadtrates ist in Bearbeitung. Zudem hat der Stadtrat die Installation von Videokameras in die Investitionsplanung 2011/12 aufgenommen.

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