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Kaum Pilze im Oberland

Sie ist miserabel, die diesjährige Pilzsaison im Oberland. Schuld daran sind

Wenn der Herbstschmaus mit Zuchtpilzen zubereitet werden muss: In den Wäldern in der Region sind derzeit fast keine Pilze zu finden. Entsprechend kehren die «Schwümmeler» mit leeren Händen und Körben von ihren gut gehüteten Fundorten heim. Wie der Thuner Pilzkontrolleur Marcel Hager sagt, seien im September bis dato keine hundert Kontrollen durchgeführt worden. «Üblicherweise ist es ein Mehrfaches.» Sein Kollege Peter Rohrer glaubt gar, dass diese Saison als eine der schlechtesten überhaupt in die Geschichte eingehen könnte. «War das letzte Jahr vor allem im Herbst recht ergiebig, ist die aktuelle Saison die dürftigste, an die ich mich erinnern kann», sagt der erfahrene Pilzler. Der Grund für die Baisse: Es hat in den letzten Wochen zu wenig geregnet, der Boden ist zu trocken. Zusammen mit dem frühen Kälteeinbruch sorgte das dafür, dass das Wachstum der Pilze radikal gestoppt wurde. Die magere Ausbeute hat Folgen. So müssen die Kontrolleure viel Sammelgut – beispielsweise alte oder ungeniessbare Pilze – beschlagnahmen. Auch ist es im Berner Oberland erneut zu einem Vergiftungsfall gekommen: Nachdem eine Sammlerin unkontrollierte Pilze gegessen hatte, musste sie ins Spital eingeliefert werden.jss Seite 19>

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