Zum Hauptinhalt springen

Kaum Verletzte bei den Flyers – kein Heimweh bei Eldebrink

Optimale Klotener Ausgangslage Von Benjamin Muschg Die Kloten Flyers erlebten neben dem Eis einen turbulenten Sommer. Das Theater um explodierende Spielersalärsummen, Klagen gegen den alten und Misstrauensvoten gegen den aktuellen Präsidenten haben das Team gemäss Coach Anders Eldebrink aber nicht in der Vorbereitung gestört. «Darüber haben wir nicht viel gesprochen», sagt der Schwede. Tatsächlich zeigten die Flyers auf dem Eis keine Anzeichen von Verunsicherung. Von neun Testspielen gegen Teams aus Tschechien, Finnland, Schweden und der Schweiz verloren sie keines nach 60 Minuten und gewannen zuletzt den Zuger Kolin Cup und den Team Cup in Küsnacht. «Wir haben gut gespielt», findet Eldebrink.» Und: «Die Ausgangslage ist besser als vor einem Jahr.» Mit der letzten Aussage meint der Klotener Trainer weniger die hervorragenden Testresultate als den Gesundheitszustand des Teams, das die vergangene Saison schon dezimiert in Angriff nahm, bevor es von immer neuen Verletzungen geschwächt wurde. Wenn es morgen gegen Servette losgeht, fehlen nur der Tscheche Hamr, der nach seiner langwierigen Knieverletzung noch rund einen Monat pausieren muss, und sein Verteidigerkollege Sidler, der mit einer lädierten Schulter zwei bis drei Wochen fehlt. Im Sturm sind die Klotener vollzählig; Jeffrey Füglister wurde darum auf Abruf nach Visp ausgeliehen. Mit dem ins NHL-Abenteuer aufgebrochenen Wick verloren die Flyers ihren herausragenden Individualisten, mit Captain Rothen, der nun für die Fitness des Teams zuständig ist, und Lindemann zwei langjährige Teamstützen. Kurz vor der Unterschrift bei einem ausländischen Klub steht offenbar der nicht mehr benötigte Amerikaner J. D. Forrest. Billiger als vor einem Jahr ist das Team trotz prominenter Abgänge und rigider Sparvorgaben nicht geworden. Denn mit dem aus Lugano zurückgeholten früheren Captain Romano Lemm und den Langnauern Eric Blum und Matthias Bieber holten die Flyers drei Nationalspieler sowie Zugs Kanadier Micki DuPont. Günstig war einzig das Engagement des 19-jährigen Visper Stürmertalents Yannick Herren. «Noch ein paar Jahre Schweiz» Anders Eldebrink sieht seinem letzten Vertragsjahr gelassen entgegen. Mit seiner Zukunft werde er sich im Oktober oder November beschäftigen, sagt der 49-Jährige. Den Spekulationen, dass er nach der Saison in seine Heimat zurückkehren wolle, widerspricht er aber. «Ich möchte noch ein paar Jahre in der Schweiz bleiben. Wenn die Flyers mit mir weiterarbeiten wollen, sind sie die Nummer eins. Ansonsten gibt es hoffentlich noch andere Interessenten.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch