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Kein Verfahren wegen Gebäudeeinsturzes

Uster – Der teilweise Einsturz eines denkmalgeschützten Bauernhauses an der Gschwaderstrasse 48 in Uster kommt nicht vor Gericht. Das Haus wurde im Juli 2007 umgebaut, als sich die Fassade zu senken begann und ein Sachschaden von mehreren Hunderttausend Franken entstand. Die zuständige Staatsanwaltschaft verurteilte den Ingenieur und den Chef des Aushubunternehmens per Strafbefehl daraufhin zu einer Busse und einer bedingten Geldstrafe. Laut Schuldspruch hätten sie die Regeln der Baukunde verletzt sowie Betriebe gestört, die der Allgemeinheit dienten. Da befürchtet wurde, dass das Haus komplett einstürzten könnte, musste eine Strasse gesperrt und der Bus umgeleitet werden. Der Ingenieur erhob Einspruch. Wie der «Zürcher Oberländer» kürzlich meldete, zieht der Fall nun aber doch keinen Prozess nach sich. Der Ingenieur hat den Einspruch zurückgezogen und den Strafbefehl anerkannt. (ewi)

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