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Kran statt Rampe Einwassern dauert bald länger

An der Tössegg, der Mündung der Töss in den Rhein, will der Kanton wegen des Naturschutzes die Kiesbank in der Mitte des Rheins nicht mehr abbaggern. Dadurch verlandet die Rampe, über welche die Bootsbesitzer bisher ihre Boote auf einem Autoanhänger rückwärts in den Rhein fahren konnten. Sie wird deshalb aufgehoben. Stattdessen erhält die dort stationierte Züri-Rhy AG einen Kran. Die Schifffahrtsgesellschaft wartet viele der Kleinboote an der Tössegg «Ein Kran bedeutet für uns einen beträchtlichen Mehraufwand, den wir den Kunden kaum verrechnen können», sagt Madeleine Frigerio von der Züri-Rhy AG. Sie ist unzufrieden mit der Lösung. «Bisher konnten wir ein Boot innnert Minuten ein- oder auswassern. Mit dem Kran müssen wir Gurten anbringen: Das dauert fast eine halbe Stunde.» Als Alternative kann man in Eglisau ein- und auswassern. Das müssen fortan alle, die keinen Bootsplatz besitzen und jedesmal mit dem Boot an den Rhein fahren. Im Sommer, wenn die Kursschiffe fahren, hat die Züri-Rhy AG keine Kapazität, den Kran zu bedienen. (ct)

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