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Liebe Redaktion, ich möchte einmal ein grosses Lob für Ihr «Tagblatt» aussprechen, es ist immer wieder fundiert recherchiert und abwechslungsreich gestaltet, ich lese es aus-gesprochen gerne.I.S.

Liebe Redaktion, ich möchte einmal ein grosses Lob für Ihr «Tagblatt» aussprechen, es ist immer wieder fundiert recherchiert und abwechslungsreich gestaltet, ich lese es aus-gesprochen gerne.I.S. Am ersten Tag nach der Street-Parade ertönen bereits Klagen über ein Loch in der Kasse – wessen Kasse? Kühn folgt die Forderung nach staatlichen Geldern. Wer ist «der Staat»? Das ist jener grösste Teil der Stadtbevölkerung, welcher bereits an die entstandenen Kosten bezahlt! Sanität, Polizei, Spitäler, Entsorgung, Folgen von Alkohol- und Drogenmissbrauch, etc. Nicht zu vergessen, dieser grösste Teil der Stadtbevölkerung bezahlt mit mind. 36 Stunden entnervendem Lärm und zusätzlichem Verkehrsaufkommen. «Gebt dem Volk Brot und Spiele» – wie im alten Rom. Wo bleibt der Fortschritt? Das Alte wird doch gemeinhin abgelehnt. V.H. Wie kann man nur so undankbar sein und die Polizei anschnauzen, die einen aus der Limmat bei der Rudolf-Brun-Brücke rettet, wo Schwimmen verboten ist? Ich bereue fast, dass ich die Polizei gerufen habe. Christina An dieser Stelle sei einmal ein riesiges Dankeschön ausgesprochen an all unsere Strassenbauarbeiter, welche Tag und Nacht unaufhörlich im Einsatz sind. 80 Prozent von ihnen sind Portugiesen. Bei Hitze, Regen oder Kälte reparieren, bauen und teeren sie unsere Strassen. Meistens gehen sie erschöpft nach Hause, weil sie unter beschwerlicher, körperlicher Anstrengung tätig gewesen sind. Man hört und liest nichts von ihnen. Portugal ist auch nicht vertreten, wenn es jeweils um straftätige Machenschaften geht in unserer Stadt. Und was machen wir? Wir schimpfen über die Baustellen, die uns vorübergehend am bequemen Fortbewegen hindern. Das nächste Mal, wenn wir an ihnen vorbeikommen, winken wir ihnen besser zu und rufen «Danke», falls sie es dann auch hören unter dem Lärm der Baumaschinen und vorbeifahrenden Autos. Ein freundliches Zuwinken sehen und verstehen sie aber sicher. V.O. Zum Jetzt-rede-ich vom 18. August bezüglich Wolfsabschuss: Was tragen denn die Zürcher zur sogenannten Biodiversität bei? Leider gar nichts. Wie viele Bäume werden wohl pro Tag gefällt, nur um die Zeitungen zu drucken? Und vom dafür verbrauchten Strom, welcher grösstenteils aus diesen Berggebieten stammt, gar nicht zu sprechen. Genau die gleichen Leute, die sich über die abgeschossenen Wölfe und Bären aufregen, fliegen mit dem Flugzeug in die Ferien und leben sonst in Saus und Braus. Auf dem Flughafen Kloten kann man doch Wald anpflanzen und Wolf und Bär ansiedeln. Dann es noch viel mehr Platz für diese heiss geliebten und kuscheligen Plüschtierchen. N.V. Zum Züri-Echo vom 18. August bezüglich Pendler-Anstand: Die Lösung in Zürich ist sicher nicht vorne einsteigen und hinten aussteigen. Damit wäre der Fahrplan unmöglich einzuhalten. Wenn die Leute einmal drin sind, laufen sie dann nicht nach hinten und versperren den ganzen Bus vorne. Wegen der Höflichkeit macht man dies (z. B. in Barcelona) nicht, sondern zwecks Billettkontrolle. E.S. Mich hat fast aus den Schuhen gehauen, was ich im Fernsehen gesehen habe: Die Sportanlage Heerenschürli wurde für 50 Millionen neu gestaltet. Wie wäre es, wenn die Stadt Zürich mal etwas für die Hunde gestalten würde, zum Beispiel ein Stück Land, eingezäunt, wo die Hunde ohne Leine spielen können; einen kleinen Brunnen für die durstigen Hunde, einige Bänke für die Besitzer sowie einen Robidog. Somit wäre auch die hohe Hundesteuer erklärbar, die wir bezahlen dürfen. Für die Velofahrer gibt es extra separate Wege, leider werden die Trottoirs benützt. Es wäre toll, wenn in jedem Stadtkreis ein kleines Stück Wiese für die Hunde und Halter vorhanden wäre. E.K. Die Todesstrafe in der Schweiz? Unsere Richter sind ja bereits heute überfordert. Und jetzt taucht jemand auf, der genau das verlangt, was wir bei den Amerikanern schon lange verachten. Vater und Sohn Bush waren erwiesenermassen effektive Mörder. Je mehr Todesurteile, desto mehr «erledigte Fälle», umso rascher der Aufstieg zum Präsidenten. Wie oft wurden Unschuldige hingerichtet! Die Schweizer Ideengeber sollten dazu verpflichtet werden, die Spritze, die Guillotine, den elektrischen Stuhl, das Gewehr, oder was auch immer, höchst persönlich zu bedienen, damit sie realisieren, dass sie sich damit selbst zu Mördern machen. Jedes weitere Wort zu diesem Thema erübrigt sich.Bruno

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