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Magistrales Lob für Stäfner Hörgerätefabrik

In der Laubisrüti ist gestern das neue Phonak-Gebäude offiziell eingeweiht worden.

Von Marius Huber Stäfa – Andy Rihs war am gestrigen Morgen so gut gelaunt, dass er sich sogar einen Scherz auf Kosten der eigenen Firma erlaubte. Als ein Phonak-Experte gerade ein neues Hörgerät vorstellte, das 24 Stunden am Tag tief im Gehörgang sitzt und dank dem Schwerhörige plötzlich auch in der Nacht wieder hören, rief Firmengründer Rihs dazwischen: «Die Frage ist jetzt, ob die das überhaupt wollen.» Bundespräsidentin Doris Leuthard lachte mit – sie hatte zuvor deutlich gemacht, wie sehr man in Bundesbern die innovative Kraft des Stäfner Betriebes schätzt. Der Grund für die gelöste Stimmung: In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ging es für einmal um eine Erfolgsgeschichte: Leuthard und all die anderen prominenten Gäste waren in die Laubisrüti gekommen, um hier das neue Technologie- und Fertigungszentrum von Phonak und dessen Mutterhaus Sonova offiziell einzuweihen. In Betrieb ist der auffällige, grün leuchtende Bau seit März, etwa ein Fünftel der rund 1000 Stäfner Angestellten arbeiten dort. Sie produzieren nach offiziellen Angaben einen «substanziellen Teil» aller Phonak-Hörgeräte, die zu 95 Prozent für den Export bestimmt sind. Genaue Zahlen will das Unternehmen nicht verraten. 40 Millionen Franken teuer Dank solcher Hightechgeräte werde sich die Schweiz in der Welt behaupten können, sagte Leuthard. Vor allem dann, wenn man weiter in den Wirtschaftsstandort investiere. Genau das hat Sonova getan: 40 Millionen Franken hat sich das Unternehmen den Neubau in Stäfa kosten lassen. Bundespräsidentin Doris Leuthard und Firmengründer Andy Rihs im Bann neuer Hightechgeräte. Foto: Marius Huber

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