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Mehr Platz für die Hochschule in Wädenswil

Auf dem Areal der früheren Seifenfabrik Sträuli ist ein Neubau geplant. Falls die ZHAW dort einziehen kann, wäre ihr Platzproblem fürs Erste gelöst.

Von Dorothea Uckelmann Wädenswil – Für die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Wädenswil ist die Lösung für ein Problem in Sicht, mit dem sie schon lange kämpft: Platzmangel. Wegen der stetig steigenden Zahl der Studierenden und des starken Umsatzwachstums in Forschung und Entwicklung ist es zusehends eng geworden. «Wir sind daran, ein neues Gebäude für Büros und Unterrichtsräume zu erstellen und zusätzlichen Raum für Labors zu schaffen», sagt ZHAW-Direktor Urs Hilber. Der Neubau ist auf dem Gelände der ehemaligen Seifenfabrik Sträuli an der Einsiedlerstrasse 4 in der Nähe des Theaters Ticino geplant. Das bestehende Gebäude weist heute eine schlechte Bausubstanz auf und soll abgerissen werden. Der Kanton will den Ersatzbau für die ZHAW mieten, wie Wolfgang Annighöfer, Finanzchef der Bildungsdirektion, bestätigt. In das neue Gebäude soll das Institut für Facility Management einziehen. Studentenwohnungen fehlen Zusätzliche Räume könnte die ZHAW ausserdem im Gebäude der Firma Tuwag an der Einsiedlerstrasse 31 erhalten, ganz in der Nähe des bestehenden Campus Reidbach. Dort wird Platz frei, weil eine Firma auszieht. Die Hochschule möchte deren Räume übernehmen und diese als Ausbildungs- und Forschungslabors nutzen. Nun wartet sie auf einen positiven Entscheid des Regierungsrats, der das Vorhaben noch absegnen muss. «Geht alles nach Plan, wären wir bezüglich des Platzes bis zum Jahr 2015 auf sehr gutem Weg», sagt Hilber. Bestehen bleibt indes der Mangel an Wohnraum für die Studierenden. «Zwar werden uns hin und wieder Liegenschaften zur Übergangsnutzung angeboten, doch besteht hier sicher noch Bedarf», sagt Urs Hilber. Wädenswil-Ost im Fokus Das Platzproblem der ZHAW ist auch den Wädenswiler Behörden bekannt. «Wir möchten, dass Institute aus Bildung und Forschung in Wädenswil genug Raum erhalten», sagt Stadtpräsident Philipp Kutter. Dies sei ein Kernelement der Positionierung als Bildungsstadt. Besonders im Blick habe man den Ostteil von Wädenswil, wo schon heute ZHAW, Agroscope und die Gründerorganisation Wädenswil Grow zu Hause sind. «Wir werden uns dafür engagieren, dass sie sich speziell hier entwickeln können», sagt Kutter. Auf diese Weise könne man Synergien besser nutzen.

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