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«Mit der Schweiz und der Freiheit verbunden»

Der Präsident der Horgner Gemeindeschützen, Max Stoop, organisiert dieses Jahr das 325. Horgner Gemeindeschiessen.

Vereinspräsident Mit Max Stoop sprach Andreas Kurz Max Stoop, wie ist das, wenn man Präsident des ältesten Horgner Vereins ist? Manchmal wird man gefragt, ob man noch zu den Gründungsmitgliedern gehöre. (lacht) Aber Spass beiseite; es geht mir dabei darum, die Tradition und die Geschichte, die hinter dem Gemeindeschiessen steckt, aufrechtzuerhalten. Was bedeutet diese Tradition für Sie? Für mich ist sie eng mit der Schweiz und der Freiheit verbunden. Gibt es Unterschiede zwischen dem Gemeindeschiessen von früher und heute? Früher bestimmte die Obrigkeit die Leute, die die Schiessausbildung überwachten. Die Regierung übte also einen gewissen Einfluss aus. Zudem durften nur Einheimische teilnehmen. Heute haben wir das Reglement ein bisschen gelockert. Man kann auch mitmachen, wenn man nur in Horgen arbeitet oder Mitglied in einem lokalen Verein ist. In Horgen gibt es nebst den Gemeindeschützen auch noch die Schützengesellschaft. Weshalb braucht es zwei Schützenvereine in der Gemeinde? Es gibt einen einfachen Unterschied: Die Gemeindeschützen organisieren lediglich das Gemeindeschiessen, das jährlich stattfindet. Also weder das Obligatorische noch andere Anlässe. Dafür ist die Schützengesellschaft da. Einige unserer Mitglieder sind deshalb in beiden Vereinen. Jedes Jahr nehmen über Hundert Personen am Gemeindeschiessen teil. Worum geht es bei diesem Anlass? Unser Ziel ist es, den Leuten den Schiesssport näherzubringen. Beim Jubiläumsschiessen von heute Abend sollen auch solche vorne mitmischen können, die sonst nicht schiessen. Das letzte Jahr hatten wir vier Jungschützen unter den besten zehn. Max Stoop.

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