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Mit starken Stimmen zum Miss-Titel

Alisha Brenner aus Rorbas und Céline Berglas aus Rümlang gehören zu den zehn Finalistinnen des nationalen Teenie Contest 2011.

Von Joëlle Andres Rorbas/Rümlang &endash Die 14-jährige Alisha Brenner aus Rorbas ist 1,72 Meter gross, hat langes braunes Haar. Sie möchte unbedingt Miss Teenie 2011 werden. Dasselbe Ziel hat die gleichaltrige Rümlangerin Céline Berglas. Sie ist allerdings eine der kleinsten Finalistinnen. Dass ihre Chancen auf einen Sieg deswegen geringer sind, glaubt sie nicht. «Am Contest geht es nicht ums Aussehen oder Mode», sagt Céline. «Sondern darum, einen teeniegerechten Charakter zu küren.» Dieser zeichnet sich laut Jurybeschreibung durch eine offene und natürliche Art aus. Den Einzug ins Finale schaffte die Rümlangerin nicht nur wegen ihres Charakters, sondern auch wegen ihrer starken Stimme. Sie habe schon immer gesungen. Aber seit einem Jahr besuche sie zusätzlich regelmässig den Gesangsunterricht. Für das Finale trainiere Céline bereits täglich ihre Stimmbänder. Die Erinnerungen ans Casting sind nach wie vor präsent. Gleich in der ersten Runde hinterliess die Oberstufenschülerin bei der Jury des Teenie Contest einen bleibenden Eindruck. «Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich tatsächlich im Finale bin», sagt sie. Auch Alisha Brenner aus Rorbas schaffte es nicht nur wegen ihres guten Aussehens ins Finale. Während 40 Sekunden musste jeder sein Hobby vorstellen. «Ich habe Keyboard gespielt und dazu gesungen.» Mit ihrer Stimme und nicht zuletzt den Pianoklängen möchte Alisha die Jury beim Finale am Sonntag in Kreuzlingen überzeugen. Angefangen habe alles im Sommer in einem Kleidergeschäft. «Ich liebe neue Herausforderungen und als ich den Anmeldetalon sah, zögerte ich keine Minute.» Tatsächlich gehörte die Schülerin zu den 600 auserwählten, die ans Casting eingeladen wurden. Diese Hürde wusste Alisha mit ihrer offenen und natürlichen Art zu überspringen. Bis zum Finale galt es aber 200 weitere Konkurrenten hinter sich zu lassen. «Ich setze mich gerne für andere in Szene und fühle mich vor Kameras einfach wohl», sagt Alisha selbstbewusst. Sie ist lässig gekleidet, in modern geschnittenen Jeans und senfgelber Strickjacke mit schwarzen Punkten. Geschminkt ist sie nicht. «Dafür fühle ich mich noch etwas zu jung.» Aber das passende Outfit sei ihr wichtig. «Früher hab ich mich nie für Mode interessiert, aber seit ich im Gymi bin, wurde mein Interesse für coole Klamotten geweckt.» Teeniegerechter Wettbewerb Ihre Mutter Carmen Brenner habe früher auch gemodelt.» Doch die Zeiten hätten sich geändert, die Models seien heute viel jünger und teilweise zu dünn. «Der Tennie Contest läuft dagegen teeniegerecht ab. Es zählen nicht nur Grösse und Aussehen, wichtig sind die Persönlichkeit und eine natürliches Auftreten.» Die Vorbereitungen für das Finale laufen auf Hochtouren. Neben dem Einstudieren der individuellen Auftritte steht Tanztraining auf dem Programm. Die beiden Unterländerinnen werden gemeinsam mit den Männern eine Choreographie bestreiten. «Tanzen gehört nicht zu meinem grössten Hobby, daher bin ich etwas nervös», sagt Céline. Aber nicht nur die Tanzschritte bereiten der Schülerin Bauchschmerzen: «Jeder muss in der Finalrunde eine uns vorher unbekannte Frage beantworten.» Krone kann nicht geteilt werden In Alisha Brenner habe sie beim Casting eine gute Freundin gefunden, mit der sie sich jederzeit austauschen könne. Trotz der Freundschaft belieben sie aber Konkurrentinnen. Denn teilen können sich die beiden die Krone nicht. Alisha lasse sich überraschen und hofft, dass sie gewinnt.» Céline sagt hingegen siegessicher: «Ich möchte unbedingt gewinnen und werde mein Bestes geben.» Denn auf die Siegerin wartet ein Werbevertrag mit dem Modelladen Blackout, eine Woche in Miami und viele Autogrammstunden. Céline Berglas will am Sonntag unbedingt gewinnen. Foto: Andreas Bodmer Alisha Brenner hofft, dass sie den Contest gewinnt. Foto: Madeleine Schoder

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