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Murati hat bei YF unterschrieben

Der Oerliker Mittelstürmer wird zum Stadtzürcher Erstligisten wechseln. Noch fehlt aber die Freigabe vonseiten Rapperswil-Jonas.

Von Kai Müller Almir Muratis (26) definitiver Übertritt von den St. Gallern zu YF Juventus, dem Konkurrenten in der Gruppe 3 der 1. Liga, ist nur noch eine Frage der Zeit. «Er hat bereits bei uns unterschrieben», sagt YF-Präsident Piero Bauert. Allerdings steht die Freigabe von Rapperswil-Jona noch aus. Bauerts Amtskollege Rocco Delli Colli verweist auf das Reglement: «Artikel 59 besagt, dass ein Spieler beim zweiten Wechsel innerhalb einer Saison die Unterschrift seines Vereins braucht.» Laut Maya Bütikofer von der Spielerkontrolle des Schweizerischen Fussballverbands wurde Murati am 7. September für Rapperswil-Jona qualifiziert, weshalb er «für einen erneuten Transfer die Erlaubnis von Rapperswil-Jona braucht». Delli Colli will sich nicht querstellen, sondern sich in Kürze mit Bauert treffen, um alles zu regeln: «Wir werden uns bestimmt finden.» Einen Ersatz für Murati hat er bereits: Der Ex-Rapperswil-Joner Amar Sabanovic kehrt von der GC- U-21 an den Obersee zurück. Laut YF-Trainer Salvatore Andracchio war für den in Dietikon wohnhaften Murati der Anfahrtsweg auf Dauer zu weit, weshalb er sich nach Zürich orientierte. Zudem kann ihm der Klub wohl eine Stelle vermitteln. Der Coach erhofft sich von dem Strafraumstürmer viele Tore: «Er ist nicht der grösste Läufer, aber seine Ausbeute spricht für ihn.» In der halben Saison bei Rapperswil-Jona hat Murati in 11 Spielen 7-mal getroffen. Trotz mehreren Engagements bei Profiklubs blieb Murati der Durchbruch verwehrt. Von Oerlikon gekommen, wechselte er 2003 von YF zu Winterthur in die Challenge League, ging zu Red Star, zurück zu Winterthur, wieder zu YF, kam bei Cham (ChL) und später La Chaux-de-Fonds (ChL) unter, wagte den Sprung zu Koblenz in die 2. Bundesliga, zog weiter nach Italien zu Potenza (Serie C1) und Campobasso (C2), ehe er im Sommer zurückkehrte. Muratis Zuzug stehen zwei Abgänge gegenüber. Verteidiger Burim Zeqiraj und Stürmer Ali Hoti laufen künftig wieder für ihre früheren Klubs auf. Zeqiraj für den Erstligisten Baden (Gruppe 2), Hoti für den Zweitligisten Dübendorf.

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