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Nationaltrainer Simpson bietet acht Playoff-Finalisten auf

Die Schweiz geht nach dem 3:2 gegen Tschechien mit 30 Spielern in die letzte WM-Vorbereitungswoche.

Elf Tage vor dem WM-Start in der Slowakei befindet sich das Schweizer Nationalteam auf Kurs. Obwohl noch nicht in Bestbesetzung angetreten, setzte es sich innerhalb einer Woche gegen die beiden letztjährigen WM-Finalisten Russland und Tschechien in drei von vier Spielen durch. «Alles, was zählt, ist die WM. Man darf die Resultate in der Vorbereitung nicht überbewerten», sagt Simpson. Trotzdem darf der Kanadier nach drei Vorbereitungswochen zufrieden sein. «Wir haben eine gute Stimmung und einen guten Geist in diesem Team», lobte Simpson nach dem etwas glückhaft zustande gekommenen Sieg im zweiten Spiel gegen Tschechien. Die Schweizer hatten gegen die Weltmeister davon profitiert, dass diese kurz vor Schluss beim Stand von 2:2 den Goalie durch einen zusätzlichen Feldspieler ersetzten. Julien Vauclair bestrafte dies mit dem Siegtreffer ins verlassene Tor. Drei Davoser und fünf Klotener Diese Woche weilt das Nationalteam in Langenthal. Am Samstag steht die letzte Vorbereitungspartie gegen Weissrussland an, jene Mannschaft, die auch der zweite WM-Gruppengegner sein wird. Auf der Torhüter-Position ist Tobias Stephan gesetzt. Er wird an der WM wohl mit Leonardo Genoni ein Duo bilden. Der Davoser Meistergoalie wurde gestern aufgeboten und ersetzt Benjamin Conz. Ebenfalls vom HCD stossen die Verteidiger Robin Grossmann und Tim Ramholt dazu. Von Finalgegner Kloten nominierte Simpson die Verteidiger Félicien Du Bois und Patrick von Gunten sowie die Stürmer Matthias Bieber, Romano Lemm und Victor Stancescu. Von Gunten hatte allerdings im Playoff einen Bänderriss in der Schulter erlitten und musste danach jeweils fit gespritzt werden – über eine Teilnahme müssen die Teamärzte entscheiden. Vorerst umfasst das Kader 30 Spieler (3 Torhüter, 11 Verteidiger, 16 Stürmer). Lüthi und Wellinger nicht dabei In der Defensive dürften Rafael Diaz (Hirnerschütterung) und Goran Bezina (Rücken), die gegen Tschechien fehlten, ins Team zurückkehren. Die Neulinge Simon Lüthi (SCL Tigers) und Thomas Wellinger (Biel) überstanden den Kaderschnitt von gestern hingegen nicht. Im Sturm sind Tendenzen schwieriger abzuschätzen. Eng dürfte es für Simon Moser, Daniel Rubin, Morris Trachsler und Paolo Duca werden. Auch Thomas Déruns vermochte in der Vorbereitung bisher nicht zu überzeugen. (Si/TA) Tschechien - Schweiz 2:3 (1:0, 1:1, 0:2)Ivana Hlinky, Litvinov. – 2107 Zuschauer. –SR: Jerabek/Sindler, Gebauer/Tosenovjan (Tsch). – Tore: 12. Jansky (Hubacek/Ausschluss Rubin) 1:0. 25. Sprunger (Déruns, Beat Gerber) 1:1. 33. Vrana (Gulas) 2:1. 45. Sprunger (Ambühl) 2:2. 60. (59:59) Julien Vauclair 2:3 (ins leere Tor). – Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Tschechien, 6-mal 2 Minuten gegen die Schweiz.Tschechien: Kovar; Nemec, Caslava; Nakladal, Skoula; Ptacek, Sicak; Roth, Mojzis; Jansky, Novotny, Hubacek; Gulas, Vrana, Klimek; Rachunek, Svoboda, Vondrka; Pospisil, Vampola, Dlouhy.Schweiz: Manzato (31. Conz); Gobbi, Gerber; Furrer, Julien Vauclair; Seger, Wellinger; Lüthi; Duca, Trachsler, Moser; Gardner, Plüss, Rüthemann; Sprunger, Rubin, Déruns; Lötscher, Ambühl, Monnet.Bemerkungen: Schweiz ohne Diaz, Bezina, Savary (verletzt) und Stephan (überzählig). Timeout Tschechien (52.). Tschechien von 59:52 bis 59:59 ohne Torhüter. – Schüsse: Tschechien 30; Schweiz 28.

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