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Neue Hoffnung für die Erlen-Sportanlage

Dielsdorf und Niederhasli haben beschlossen, das abgespeckte Projekt für die Sanierung der Sportanlage Erlen zu unterstützen.

Von Ines Rütten 16 statt 22 Millionen Franken soll die Sanierung der Sportanlage Erlen in Dielsdorf nur noch kosten. Das ursprüngliche Projekt, das Kritiker als Luxusversion verschrien hatten und vom Stimmvolk abgelehnt wurde, ist nochmals überarbeitet worden. Der Verwaltungsrat der Erlen hat diese abgespeckte Version diese Woche den Behörden der drei Trägergemeinden Dielsdorf, Niederhasli und Steinmaur vorgestellt – und denen gefällts. Gleich nach der Informationsveranstaltung hat der Dielsdorfer Gemeinderat beschlossen, das Projekt zu unterstützen. «Dielsdorf zahlt an das Vorhaben gut 30 Prozent der Kosten. Konkret übernehmen wir 5,65 Millionen Franken», sagt Gemeindepräsident Andreas Denz. «Den Betrag kann die Gemeinde ohne Steuererhöhungen aufbringen.» Im Frühling sollen die Stimmbürger über das Sanierungsprojekt befinden. Heissen sie den Kredit gut, sollen die Bauarbeiten im kommenden Winter starten. Auch der Niederhasler Gemeinderat habe gestern einstimmig entschieden, das neue Projekt zu unterstützen, sagt Gemeindepräsident Marco Kurer. «Unsere Rechnungsprüfungskommission wird das Geschäft noch prüfen, und im April ist eine Informationsveranstaltung für die Bevölkerung geplant.» Das Projekt sei bereits im Finanzplan berücksichtigt. Eine Steuererhöhung löse dieses nicht aus. In Steinmaur wird laut Peter Kunz nächste Woche über die Zukunft der Erlen entschieden. Andreas Denz sagte, dass der Verwaltungsrat detaillierte Pläne und vielversprechende Visualisierungen präsentiert habe. Diese Bilder des Grossprojektes bleiben aber noch unter Verschluss. Peter Kunz, Verwaltungsratspräsident der Sportanlage Erlen und Gemeinderat von Steinmaur, wollte diese nicht der Öffentlichkeit zugänglich machen.

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