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Neue Strasse für den neuen Saal

Die Thuner Seestrasse soll im Bereich Schadausaal ausgebaut werden. So ist ein neues Trottoir geplant. Zuerst muss der Stadtrat an seiner nächsten Sitzung vom 20. August einen

Die Arbeiten zum Ausbau des Thuner Schadausaals sind in vollem Gang. Gegenwärtig wird die Einstellhalle erstellt. Bis im Frühjahr 2011 soll das neue Kultur- und Kongresszentrum Thun (KKT) fertig sein. Unter anderem ist der Anbau eines zweiten Saals für 500 Personen vorgesehen. Damit auch die Zu- und Wegfahrten problemlos klappen, soll bis zur Eröffnung des KKT auch die Seestrasse auf einer Länge von 450 Metern (zwischen Einmündung Lachenwiese und Mönchstrasse) saniert und umgestaltet werden. Der Gemeinderat legt dem Stadtrat dafür ein Kreditbegehren von 780000 Franken vor. Am 20. August wird das Stadtparlament darüber befinden.Neues TrottoirDas Projekt im Detail: Hauptpunkt ist der Bau eines 70 Meter langen Trottoirs an der Seestrasse gegenüber des Schadausaals (zwischen Einmündung Lachen-wiese und Rougemontweg). Dieses ist gleichzeitig ein Bestandteil des geplanten Uferwegs zwischen dem Schadaupark und dem Lachenkanal. Beim neuen Trottoir wird auch die Bushaltestelle stadteinwärts (bisher beim Feuerwehrmagazin) angeordnet, geplant ist zudem ein Unterstand für die Buspassagiere. Gegenüber befindet sich die Haltestelle stadtauswärts, die weiter Richtung Vorplatz des KKT verschoben wird. So kann ohne zusätzlichen Landerwerb eine Fahrbahnbreite von 5,75 Metern sichergestellt werden. Im Bereich zwischen Höhe Rougemontweg und Mönchstrasse gibt es für Velofahrer und Fussgänger eine neue Verkehrsführung. Der bestehende Radweg wird neu zu einem Gehweg für Fussgänger. Dagegen wird das Trottoir entlang der Seestrasse in die Fahrbahn integriert. So kann beidseitig je ein Velostreifen von 1,5 Metern Breite markiert werden. Damit bleibt für den motorisierten Verkehr eine Fahrbahnbreite von 4,5 Metern übrig. Zusätzlich wird im ganzen Perimeter die Strassenbeleuchtung verbessert.Nach Ansicht des Gemeinderats kann mit dieser neuen Verkehrsführung ein altes Problem gelöst werden. Denn die heutige Lösung ist unübersichtlich: Der Radweg wird häufig von Fussgängern benutzt, andererseits brauchen viele Velofahrer lieber die Seestrasse. Vor dem Schadausaal kreuzen sich dann Fuss- und Radweg. «Mit dem vorliegenden Projekt erhalten die Fussgänger und die Velofahrer künftig eine klarer zugeordnete Verkehrsfläche», heisst es in den Stadtratsunterlagen. Zudem erfahre der Aussenraum des KKT in Kombination mit der neuen Strassengestaltung die gewünschte Aufwertung. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf 780000 Franken. Der Betrag ist im Aufgaben- und Finanzplan 2010 bis 2013 vorgesehen. Das Baugesuch ist bereits publiziert und liegt noch bis zum 31. August auf. Die Bauarbeiten, die auch eine Belagserneuerung vorsehen, sollen 2010 ausgeführt werden. Ziel ist, diese im Frühjahr zusammen mit der Eröffnung des KKT abzuschliessen.Roland Drenkelforth>

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