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Opfiker Institut ermittelt weniger Befürworter

Die Ausschaffungsinitiative könnte auch abgelehnt werden. Automatisierte Befragungen zeigten einen äusserst knappen Ausgang.

Von Andrea Söldi Opfikon – Gemäss dem Opfiker Umfrage-Institut Swiss Opinion ist der Ausgang der Ausschaffungsinitiative völlig offen. Mittels automatisierten Telefonanrufen hat das Institut, das zur Firma des Opfiker SVP-Gemeinderats Richard Muffler gehört, zwischen dem 9. und dem 12. November knapp 1700 Stimmberechtigte zu ihren Abstimmungsabsichten befragt. 44 Prozent gaben an, für die Ausschaffungsinitiative zu stimmen, 45 Prozent waren dagegen und 11 Prozent noch unentschieden. Teilt man die Unentschiedenen gleichmässig auf die beiden Lager auf, ergeben sich fast gleich viele Befürworter wie Gegner. Diese Ergebnisse weichen leicht von jenen des Instituts GfS Bern ab. Dieses hat im gleichen Zeitraum im Auftrag der SRG SSR gut 1200 Personen mittels persönlich geführter Telefoninterviews befragt. Das GfS Bern von Claude Longchamp ermittelte 54 Prozent Befürworter, 43 Prozent Gegner und 3 Prozent Unentschlossene. Beim Gegenvorschlag und der Steuergerechtigkeitsinitiative kamen die beiden Institute auf sehr ähnliche Resultate. Inhaber gibt sich optimistisch Die «Weltwoche» hat die Resultate von Swiss Opinion publiziert wie bereits bei der Abstimmung zur Revision der Arbeitslosenversicherung im September. Damals hatte sich Swiss Opinion als deutlich treffsicherer erwiesen als das GfS Bern, obwohl die Umfragemethode mittels Computerstimme bei den renommierten Instituten als unseriös gilt. Blick.ch verdächtigte die rechtslastige «Weltwoche», mithilfe des SVP-Politikers Muffler die Befürworter der Initiative wachrütteln und an die Urne locken zu wollen. Der Firmeninhaber dementierte allfällige Manipulationsabsichten gegenüber Blick.ch jedoch vehement. Er gehe davon aus, dass sein Institut auch dieses Mal wieder treffsicherer sei, zeigt sich Richard Muffler selbstbewusst.

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