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Passanten stoppen dreisten Bijouterie-Räuber

Drei Männer überfielen die Bijouterie Zigerli&Iff an der Spitalgasse. Einer

Der Überfall auf die Bijouterie Zigerli&Iff an der Berner Spitalgasse 14 am Donnerstag läuft wie in einem Krimi ab: Drei Männer betreten um 17.15 Uhr das Geschäft. Blitzschnell zieht einer der Eindringlinge eine Pistole, lädt sie durch und bedroht damit eine Verkäuferin. Geschäftsführer Gerd Hilbich erkennt sofort, dass die Lage ernst ist. Ohne Gegenwehr lässt er sich deshalb am Boden liegend an den Füssen fesseln. Die Gangster legen auch zwei Kunden Fesseln um die Beine. Dann muss die Bijouterieverkäuferin den Tätern die Vitrinen öffnen. Die drei Räuber füllen die mitgebrachten Taschen mit Schmuck. So schnell die Räuber gekommen sind, so schnell flüchten sie aus dem Geschäft. Jetzt erst kann ein Bijouterieangestellter den Sicherheitsdienst alarmieren. Und der Verkäufer nimmt sofort die Verfolgung auf. Eine mutige Passantin kann vor dem Geschäft einem der Gangster den Rucksack mit einem Teil der Beute entreissen. Anschliessend stellt ihm ein weiterer Passant unter den Lauben ein Bein. Der Räuber fällt zu Boden. Er rappelt sich auf und rennt Richtung Metro-Parking. Doch der Angestellte und der aufgebotene Sicherheitsbeamte können ihn zurückhalten. Schliesslich kann die alarmierte Polizei den Gangster festnehmen. Den beiden anderen Räubern gelingt jedoch die Flucht. Sie können sich mit einem blauen Renault mit französischen Kontrollschildern aus dem Staub machen. Die Polizei vermutet, dass die Räuber Russen sind. Zweiter Überfall Der Überfall vom Donnerstag auf die Bijouterie Zigerli&Iff ist der zweite innert drei Monaten. Das Geschäft wurde bereits Anfang Juli von zwei Räubern aus Osteuropa heimgesucht. Nach den Angaben von Kantonspolizeisprecher Stefan von Below konnten die Räuber des ersten Überfalls bisher nicht gefasst werden. Jürg Spori>

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