Zum Hauptinhalt springen

Pelikan-Tochter streicht 60 Stellen

Der Tintenhersteller Pelikan baut den Personalbestand bei der Tochterfirma Pelikan Hardcopy Production im Oberland von 140 auf rund 80 Stellen ab.

Von Stefan Krähenbühl Wetzikon/Mönchaltorf – Die Pelikan Hardcopy Production AG steht vor einem massiven Aderlass. Betroffen sind die beiden Werke in Wetzikon und Mönchaltorf. Der Abbau von rund 60 Stellen wurde bekannt, nachdem ein deutsches Branchenmagazin im Internet entsprechende Informationen verbreitet hatte. Pelikan Hardcopy Production nimmt zwar offiziell Stellung, gibt sich mit Informationen aber zurückhaltend. Als Grund für die Massnahme nennt Geschäftsführer Thorsten Lifka die Auswirkungen des starken Frankens sowie veränderte Marktbedingungen. «Die beiden Faktoren führen dazu, dass wir im Geschäftsjahr 2011 einen markanten Verlust ausweisen werden», sagt er. Wie tief sich das Unternehmen in die roten Zahlen gewirtschaftet hat, will Lifka nicht sagen. «Die Restrukturierung ermöglicht es uns aber, in Zukunft wieder erfolgreich zu operieren und die Standorte in Wetzikon und Mönchaltorf zu erhalten.» Der Massnahme liegt ein neuer Geschäftsplan zugrunde, der faktisch darauf hinausläuft, dass sich das Unternehmen neu ausrichtet. Konsultationsverfahren läuft Näher will Lifka die Pläne nicht erläutern. «Zuerst werden wir unsere Mitarbeiter über Details informieren», sagt er. Damit bleibt offen, welche Bereiche von der Restrukturierung betroffen sind. Auch die Frage, per wann die ersten Kündigungen ausgesprochen werden, bleibt unbeantwortet. «Wir stecken noch mitten im Konsultationsverfahren», so der Geschäftsführer. «Zum jetzigen Zeitpunkt sind deshalb noch viele Fragen offen.» Klar ist hingegen, dass sich das Unternehmen mit einem Abbau von 140 auf rund 80 Mitarbeiter stark verkleinert. Dabei ist erst ein Jahr vergangen, seit Pelikan den Standort Egg in einen Neubau an der Wetziker Haldenstrasse integriert hat. Wie stark sich die Redimensionierung auf den Platzbedarf des Unternehmens auswirken wird und was mit der allfällig frei werdenden Fläche passiert, bleibt vorerst offen. «Die Infrastruktur muss geprüft werden, Entscheidungen sind noch nicht gefällt», sagt Lifka.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch