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Pistenausbau soll möglich bleibenTitel (mind. 2-, max. 3-zeilig)

Zürich – Im harten Ringen um mögliche Pistenausbauten hat der Regierungsrat seine Haltung gegen ein Pistenausbau- und -neubauverbot bestätigt. Wie er gestern mitteilte, empfiehlt er dem Kantonsrat den Gegenvorschlag der Südschneiser zur Behördeninitiative zum Pistenausbau zur Ablehnung. Der Südschneiser-Vorschlag ist eine verschärfte Variante der Behördeninitiative, die von 42 Gemeinden eingereicht worden ist. Der Gegenvorschlag will neben dem Pistenausbau auch den Bau von neuen Rollwegen auf dem Flughafen verbieten. Zudem sollen die Staatsvertreter im Verwaltungsrat der Flughafen AG ein Vetorecht erhalten, um neue Flugrouten über dicht besiedeltes Gebiet und Verkürzungen der Nachtflugsperre zu verhindern. Dazu werden mehr Rechte für den Kantonsrat eingefor-dert. Die Südschneiser wollten sogar ein Vetorecht, um Massnahmen durchzusetzen im Falleiner Überschreitung der Grenze von 320 000 Flugbewegungen. Doch diesen Teil der Vorlage hat das Bundesgericht für ungültig erklärt. Für den Regierungsrat ist ein Vetorecht für die Staatsvertreter unnötig, da sich die Politik des Regierungsrats ohnehin gegen neue Flugrouten und für die siebenstündige Nachtruhe einsetze. Der Regierungsrat lehnt allerdings auch die Behördeninitiative ab. Diese wurde zwar im Kantonsrat gutgeheissen, doch auch sie wird vors Volk kommen, weil die SVP das Referendum gegen den Kantonsratsentscheid ergriffen hat. (sch) Kloten: Der Regierungsrat ist gegen den Vorschlag der Schneiser.Foto: Keystone

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