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Planungsdebakel im Jugendknast: Schuld sind die anderenBaufiasko Uitikon: Kägi ohne Schuld?

Externe Planer sollen den Baustopp im Jugendknast Uitikon verursacht haben.

Uitikon/Zürich – Die Einstellung der Arbeiten beim Umbau des Massnahmenzentrums in Uitikon wird Kostenfolgen für den Kanton haben. Das schreibt der Regierungsrat in seiner Antwort auf eine Interpellation von Christoph Holenstein (CVP). Wie hoch diese sind, könne erst Ende April beziffert werden. Am 23. Dezember hatte der TA über das Planungsdebakel erstmals berichtet. Für 30 Millionen Franken soll das Massnahmenzentrum Uitikon zum Vorzeigegefängnis für den schweizerischen Jugendstrafvollzug werden. Bis Mitte 2012 hätten in Uitikon die ersten 16 Plätze für schwer kriminelle Jugendliche zur Verfügung stehen sollen. Im Juni 2010 hat der Kanton dann allerdings den Vertrag mit dem Generalplanerteam gekündigt, was einen Baustopp zur Folge hatte. In seiner Antwort macht der Regierungsrat das «Unvermögen des Generalplaners» für das Fiasko verantwortlich. Dieser sei nicht in der Lage gewesen, die Fehlplanungen und konstruktiven Mängel fristgerecht zu beheben. Er habe auch kein qualifiziertes Personal einsetzen können. Holenstein will Transparenz Christoph Holenstein ist mit der Antwort nicht zufrieden. Der Regierungsrat schiebe die Verantwortung einfach auf die externen Partner ab. Dabei sei auch der Planer in der Baudirektion von Markus Kägi (SVP) abgesetzt worden. Für Holenstein müsste die Geschäftsprüfungskommission des Kantonsrates den Fall Uitikon genauer untersuchen. Insbesondere bei den Mehrkosten will er volle Transparenz.(sch)

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