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Polizeihund beisst Frau in den Arm

Pfäffikon. - Ein fünfjähriger Diensthund der Stadtpolizei Zürich hat gestern Morgen im Pfäffiker Ortsteil Auslikon eine 48-jährige Frau in den Arm gebissen und dabei verletzt. Der Vorfall ereignete sich während eines Lauftrainings, das ein Stadtpolizist mit seinem fünfjährigen Schäferhund am Pfäffikersee absolvierte. Dabei hatte der Polizist den Hund mit einer speziellen Vorrichtung und einer Leine am Bauchgurt geführt. Als er an einer Frau vorbeirannte, sprang der Hund die Spaziergängerin ohne erkennbaren Grund an und biss sie in den linken Arm, wie die Stadtpolizei mitteilte. Obwohl der Polizist sofort dazwischenging, wurde die Frau verletzt und musste hospitalisiert werden.

Der Schäferhund steht seit drei Jahren im Dienst - ohne Zwischenfälle. Es habe nie Reklamationen gegeben, der Hund habe die Ausbildung sehr gut abgeschlossen, sagt Marco Cortesi, Sprecher der Stadtpolizei. Der Hund wird bis auf Weiteres nicht mehr eingesetzt und muss sich nun einem Wesenstest unterziehen; die Kantonspolizei und das kantonale Veterinäramt werden weitere Abklärungen treffen. Muss Hund eingeschläfert werden? Laut Cortesi ist es möglich, dass ein bislang nicht erkannter Tumor den Hund habe so reagieren lassen. Nach der Untersuchung wird entschieden, wie es weitergeht. Im schlimmsten Fall muss der Hund eingeschläfert werden. Cortesi betont, die Stadtpolizei bedauere den Zwischenfall ausserordentlich. (sth)

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