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Prognose mit Minus

Für 2010 rechnet die

Ein Finanzvorsteher erfreue es nie, wenn er ein Budget mit einem Defizit vorlegen müsse, sagt Muris Hans-Rudolf Saxer (FDP), Gemeindepräsident. Er hat auch das Ressort Finanzen inne. Die Berner Nachbargemeinde prognostiziert für 2010 ein Minus von 2,4 Millionen Franken –dies bei Einnahmen von 67,9 Millionen und Ausgaben von 70,3 Millionen Franken. Mit Sonderfaktoren, wie etwa im letzten Jahr durch ausserordentliche Steuereinnahmen, rechnet Saxer nicht. Man habe versucht, so restriktiv wie möglich zu budgetieren, sagt der Gemeindepräsident. Als Beispiel nennt er den Sachaufwand: Im Vergleich zur Rechnung 2008 habe man Unterhalts- und Mobiliarkosten um 0,5 Prozent drosseln können. Verschiedene Investitionen Zusätzlich stehen verschiedene Investitionen im nächsten Jahr an. An der Schulanlage Moos müssen für 1,5 Millionen Franken Massnahmen für den Brandschutz getroffen werden. Das Parlament hat diesen August den Kredit genehmigt. Im August 2010 wird zudem die Tagesschule im Schulhaus Horbern eröffnet. Dies verursacht im Jahr 2010 Kosten von einer Million Franken. Weiter investiert die Gemeinde in den Glaslift im Gümliger Bahnhof (0,5 Millionen Franken) sowie die neu gestaltete Aebnitstrasse (0,5 Millionen Franken). Prognosen ungewiss Unsicher sieht die Situation für die Jahre nach 2010 aus. «Angesichts der heutigen Wirtschaftslage ist es unmöglich, genaue Prognosen zu machen», so Saxer. Die Gemeinde rechnet mit weniger oder gleichbleibenden Steuern. Gleichzeitig werden sich die Abgaben an den Kanton erhöhen. «Wie gross diese Schere aufgeht, ist ungewiss», sagt Saxer. Weiterhin tiefe Steuern Seine Gemeinde verfüge aber über ein gutes Polster an Eigenkapital, das auf Ende 2009 auf 25,3 Millionen Franken geschätzt wird. Das entspricht 6,3 Steuerzehnteln. Für den Gemeinderat sei es kein Thema, am Steuerfuss zu rütteln. Mit 0,99 Einheiten gilt Muri als kantonale Steueroase schlechthin. pd/Samira Zingaro>

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