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Ruderer aus dem See gerettet

Oberrieden &endash Die Seepolizei hat gestern Morgen vier Ruderer eines Doppelviererboots aus dem kalten Wasser des Zürichsees gerettet. Sie waren gekentert. Um 9.30 Uhr beobachtete der diensthabende Polizist der Seepolizei von der Zentrale in Oberrieden aus, wie etwa 140 Meter vom Ufer entfernt ein Rennruderboot eine mit Bojen markierte Tauchplattform rammte. Da die Sportler danach alle ihre Ruder gleichzeitig hochhievten, kenterte der Doppelvierer. Sofort machte sich die Seepolizei auf den Weg und rettete die vier Männer aus dem 13 Grad kalten Wasser. Ein Patrouillenboot brachte die durchnässte Mannschaft danach zurück nach Küsnacht. Sehr schnell bewusstlos Die Ruderer hatten Glück. Ein solcher Vorfall könnte auch schlimm enden, sagt Prisca Wolfensberger, Mediensprecherin der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft. «Ist die Temperatur tief, wird man im Wasser sehr schnell bewusstlos.» Die Faustregel lautet: Die Anzahl Minuten bis zur Unterkühlung entspricht der Anzahl Grad, die das Wasser hat. Bei einem Grad Wassertemperatur hält man es also nur eine Minute aus. Wolfensberger rät deshalb, gerade in den Wintermonaten auf dem See immer eine Schwimmweste zu tragen, und falls das Boot kentert, nur an Land zu schwimmen, wenn die Distanz sehr kurz ist. «Besser ist, man versucht, auf das Boot zu klettern und um Hilfe zu rufen», sagt sie. (anm)

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