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Schiesswütiger Bauer wird angeklagtTeurere Sanierung, günstigerer Neubau

Boppelsen &endash Der Bauer aus Boppelsen, der einer Fussgängerin in den Fuss geschossen hat, wird angeklagt. Der zuständige Staatsanwalt Pascal Gossner fordert, den 65-jährigen Täter zu einer bedingten Geldstrafe in der Höhe von 3600 Franken zu verurteilen. Die Verhandlung wird vor dem Bezirksgericht in Dielsdorf stattfinden. Anfang April dieses Jahres sorgte der schiesswütiger Bauer mit seinem Kleinkalibergewehr für Aufregung. Als er in seinem Obstgarten mit dem Schiesseisen Vögel verscheuchen wollte und stattdessen eine Fussgängerin in den Fuss traf, rückte sogar die Sondereinheit Diamant der Kantonspolizei aus und riegelte das Anwesen während zweier Stunden vollständig ab. Die 74-jährige Buchserin hatten sich rund 200 Meter entfernt mit ihrem Hund aufgehalten. Sie musste nach Zürich ins Unispital gebracht werden, wo ihr das Geschoss herausoperiert wurde. Ein Entschuldigungsangebot wies die Angeschossene zunächst zurück. Der Täter hatte versucht, die Frau im Spital zu besuchen, was diese nicht goutierte. (cwü) Bülach &endash Die Sanierung des Gebäudes an der Hans-Haller-Gasse 9 in Bülach kommt 85 000 Franken teurer zu stehen als geplant. Im vergangenen Dezember genehmigte der Stadtrat einen Kredit von 475 000 Franken für die Renovation des Erdgeschosses der Liegenschaft und deren Umbau in ein Stadtbüro. Während der Bauarbeiten zeigte sich nun, dass die Bausubstanz schlechter ist, als angenommen, so der Stadtrat in seiner Mitteilung. Deshalb kosten der Ersatz und die Verlegung der IT-Kabel, Gipser- und Schreinerarbeiten, aber auch das Einbauen des neuen Bodenbelags mehr als ursprünglich angenommen wurde. Weniger Kosten verursacht, hat hingegen der Neubau der Notunterkunft für Sozialhilfeempfänger an der Fangletenstrasse in Bülach. Der Stadtrat rechnete mit einem Aufwand von 735 000 Franken, die Kosten beliefen sich jedoch nur auf 548 000 Franken. Die Arbeiten konnten günstiger vergeben werden und die Umgebungsarbeiten wurden einfacher ausgeführt als vorgesehen. Zudem sei kein zusätzliches Mobiliar benötigt worden. (TA)

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