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Schon beim ersten Mal verschätzt

Kolumne Janina Meli* Unser Abenteuer der Schweizdurchquerung hatte begonnen. Ich schloss mich der Gruppe an, die den ganzen Weg von Basel bis auf den Belchen zurücklegen wollte. Zehn Stunden Wanderzeit waren eingeplant. Wir waren überzeugt, dass wir es schaffen würden. Es kam jedoch ganz anders. Wegen grösserer und kleinerer Verzögerungen wurde es immer später. Es wurde Abend und schliesslich Nacht. Langsam breitete sich in uns die Angst aus. Vor uns der Rucksack des Vorderen, hinter uns der leere Weg, schritten wir durch die Dunkelheit über die schmalen Wege des Belchen. Glücklicherweise hatten wir eine Taschenlampe und die Lichter einiger Handys, die uns die Orientierung in der Dunkelheit ermöglichten. Wir machten uns gegenseitig Mut, indem wir Lieder dichteten, und konnten so die Angst überwinden. Nach elfeinhalb Stunden erblickten wir die Lichter unseres Etappenzieles Allerheiligen. Wir waren erschöpft und stolz, als wir im Schlafsaal unsere Kolleginnen trafen. Diese hörten staunend zu, was wir erlebt hatten. * Eine Richterswiler Sekundar-Schulklasse durchwandert die Schweiz. Die erste Etappe führte sie von Basel auf den Belchen. Der TA veröffentlicht ihre Erlebnisse.

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