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Schulfusion beschäftigt weiter

Fast ein Jahr nach dem Zusammenschluss der Hinwiler Schulgemeinden ziehen die Verantwortlichen eine durchzogene Bilanz.

Hinwil – Die Schulpflege Hinwil berichtet erstmals über die Fusion der Primar- und Oberstufenschule, die im letzten Sommer über die Bühne gegangen ist: Einige Meilensteine seien erreicht worden, etliche Themen würden die Schule aber auch über die nächsten Jahre beschäftigen, schreibt sie in einer Medienmitteilung. Die Schule habe sich schon lange vor der Fusion mit den neuen Strukturen und Abläufen beschäftigt. Eine Projektgruppe unter externer Leitung habe seit Frühling 2009 eine Geschäftsordnung auf den Beginn dieses Schuljahrs erarbeitet. Aufgrund der Erfahrungen in den ersten sechs Monaten sei diese nun überarbeitet und von der Schulpflege abgenommen worden. Die Geschäftsordnung sieht eine Trennung der politischen Führung (Schulpflege) und der Betriebsführung (Schulleitungen, Schulverwaltung) vor. Die Schulpflege soll sich auf strategische Aufgaben und die Aufsicht konzentrieren, die Schulleitungen sind für die operative Führung ihrer Schule zuständig.Ab Februar habe eine Arbeitsgruppe einen Entwurf für den Legislaturplan 2010 bis 2014 zusammengestellt, so die Schulpflege. Dieser Plan sei im April mit den Schulpflegemitgliedern, den Schulleitern und der Schulverwaltung besprochen worden. Im Mai hat die Schulpflege den Plan genehmigt. Wichtige Ziele sind etwa, den Weiterbestand der Schulhäuser in den Aussenwachten sicherzustellen und Transparenz hinsichtlich Leistung und Beurteilung zu schaffen.Kulturbildung gelte unter Fachleuten als «härtester Erfolgsfaktor in der Veränderung, besonders bei Fusionen», schreibt die Schulpflege. Bei Fusionen könne nicht auf die Bildung einer neuen Kultur in der Schule gewartet werden. Deshalb habe sich die Schulpflege im März entschieden, den Prozess selber zu gestalten. In ihrer Klausur im Mai haben sich Beteiligte über Gemeinsamkeiten und Trennendes ausgetauscht. Die Gespräche werden an Workshops weitergeführt. (TA)

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