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Schweizer weiter auf WM-Kurs

Das Handball-Nationalteam schlug Italien im zweiten Qualifikationsspiel 37:29.

Von Werner Reimann, Schaffhausen Anders als beim hart erkämpften 27:25-Auswärtssieg vom vergangenen Mittwoch gegen den gleichen, schwächer eingestuften Gegner entwickelten die Schweizer in ihrem ersten Heimspiel in der WM-Qualifikation gegen Italien sofort viel Druck. «Dieses Mal haben wir von Anfang an den Tarif durchgegeben», kommentierte Andy Schmid den ungefährdeten 37:29-Erfolg. Der Spielmacher, der sich im Auswärtsspiel gegen die offensive 5-1-Verteidigung schwergetan hatte, warf allein in den ersten zehn Minuten drei Tore zur 6:3-Führung. Damit war die nicht sonderlich hochstehende Partie vor 1230 Zuschauern eigentlich bereits entschieden. Die Italiener, die ihr Spiel erneut vom bereits 37-jährigen Luiz Felipe Carrara diktieren liessen, reagierten zwar mit einem zweiten Kreisläufer als taktischer Variante auf den frühen Rückstand. Aber es nützte nichts. Die Schweizer bauten ihren Vorsprung bis zur 25. Minute stetig bis auf acht Tore (17:9) aus. Eine kurze Schwächephase Dann geriet die Mannschaft von Goran Perkovac in ein Zwischentief, und Italien rückte wieder bis auf vier Tore heran. Als er mit Andy Schmid und David Graubner gleich zwei erfahrene Rückraumspieler Ende der ersten Halbzeit ausgewechselt habe, sei der Rhythmus verloren gegangen, begründete der Nationaltrainer die Schwächephase. «Aber das war es mir wert, um jungen Spielern eine Chance zu geben. Hätte ich auf ein hohes Resultat gespielt, hätte ich anders gecoacht.» Erst eine Umstellung der Verteidigung vom flachen 6-0 auf das offensive 3-2-1 in der Schlussphase liess die Gastgeber wieder davonziehen. Italien war sicher kein Gradmesser für die Schweizer Nationalmannschaft, die noch ihre Bestform und &endashbesetzung sucht. Litauen, der zweite Gegner im Rahmen der WM-Qualifikation, wird im Januar wohl mehr Widerstand leisten auf dem Weg zum Minimalziel, dem Erreichen des Playoffs im Juni. WM-Qualifikation. Gruppe 5. 2. Spieltag: Schweiz - Italien 37:29 (19:14). &endash Rangliste: 1. Schweiz 2/4. 2. Litauen 0/0. 3. Italien 2/0. &endash Die weiteren Schweizer Spiele. Donnerstag, 12. Januar, in Schaffhausen: Schweiz - Litauen. &endash Sonntag, 15. Januar, in Vilnius: Litauen - Schweiz.Schweiz - Italien 37:29 (19:14) BBC-Arena, Schaffhausen. &endash 1230 Zuschauer. &endash SR: Schulze/Tönnies (De). &endash Torfolge: 0:2, 5:2, 7:5, 10:5, 11:7, 15:7 (23.), 17:9, 17:11, 19:12, 19:14; 19:15, 21:15, 24:19, 26:19, 26:22, 28:24, 31:24, 34:28, 36:28, 37:29. &endash Strafen: je 4-mal 2 Minuten. Schweiz: Quadrelli (1.-30. und für 2 Penaltys)/Portner (ab 31. und für 1 Penalty); Schmid (9/3), Goepfert (1), Kurth (1), Liniger (6/1), Graubner (4), Fellmann, Milosevic, Raemy (6), Hess (3), Heer (4), Hofstetter (1), Vukelic (2), Svajlen. Bemerkungen: Liniger schiesst Penalty an die Latte (16./10:5). Portner hält Penalty von Di Maggio (48./28:23), Di Maggio verwandelt im Nachschuss. Quadrelli hält Penalty von Maione (55./33:26), Maione verwandelt im Nachschuss.

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