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Seltene Farbenpracht am Tössstock

Auf einer gerodeten Fläche bei der Strahlegg am Töss-stock blüht der Türkenbund üppiger als je zuvor und sehr zur Freude der Wanderer.

Von Imre Mesterhazy Fischenthal – Einheimische kennen das prächtige Blumenmeer inmitten des Staatswaldes Tössstock bereits. Im Moment sind östlich der Strahlegg hunderte violette Türkenbund-Lilien zu bewundern. Die Blume verdankt ihren Namen den auffällig geformten Blüten und gilt wegen ihrer grossen Höhe von bis zu 150 Zentimetern als stattlichste der in Europa heimischen Lilienarten. Staatsförster Viktor Erzinger kommt bein Anblick der Blütenpracht ins Philosophieren: «Der Türkenbund wächst wohl aus Dankbarkeit für die Geduld der Spaziergänger.» Nach dem Holzschlag im Bergahornwald habe es hier ausgesehen wie nach einem Krieg. «Nun verschönern die Lilien das ausgelichtete Waldstück, bis sich der Wald wieder erholt hat und sich verdichtet.» Der Bergahorn sei stark und stabil und bilde einen idealen Schutzwald, sagt er – anscheinend auch für Lilien. Anders kann er sich das massenhafte Vorkommen der Blume an diesem Standort nicht erklären. Dass der Türkenbund nach dem Holzschlag prächtiger blüht als je zuvor, schreibt Erzinger dem vielen Licht zu, das nun besser auf den Waldboden dringen könne. Mit seinen auffäligen Blüten und einer Höhe von bis zu 150 Zentimeter ist der Türkenbund ein Blickfang. Foto: Imre Mesterhazy

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