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Sie hat das Heidi für ihre Enkel gezeichnet

Hirzel/Amden &endash Vor Marlene Stör liegt der fünfte und letzte Band des illustrierten «Heidi»-Bilderbuches: Klara auf der Alp, 80 Seiten mit 36 grossen und 36 kleinen Zeichnungen. Aus diesem Anlass veranstaltet das Johanna-Spyri-Museum ab heute eine Ausstellung. Auslöser, dass Marlene Stör überhaupt das «Heidi»-Buch zu malen begann, waren ihre beiden Enkel. Sie lebten bis vor kurzem in Japan. Die Illustratorin wollte ihnen ein «Heidi»-Buch schicken und fand im Laden kein geeignetes. «Alle hatten zu viel Text, was für Kleinkinder nichts ist», sagt Stör. So beschloss sie, den Kindern ein eigenes Buch zu schicken, und begann zu zeichnen. «Ich hätte nicht gedacht, dass es gleich fünf Bände werden würden.» Gemalt hat Stör auf einem Liegestuhl vor ihrem Haus in Amden oder im Wohnzimmer. Allein sein zum Zeichnen Eigentlich wohnt die 61-Jährige in Bichwil im Kanton St. Gallen. Doch in der Abgeschiedenheit in ihrem Ferienhaus in Amden kann sie sich gut auf ihr Schaffen konzentrieren: «Ich muss zum Zeichnen allein sein.» Deswegen verbringt sie so viel Zeit wie möglich in der Höhe. Und wenn es nach ihr ginge, würde sie am liebsten gleich dort oben wohnen bleiben. «Jetzt, wo der letzte Band fertig ist, würde ich gerne die Zeit in meinem Ferienhaus geniessen.» Johanna-Spyri-Museum, Dorfstrasse 48, Hirzel. Von heute bis Sonntag, 13. November. Vernissage: Sonntag, 6. November, 15 Uhr. Lesung: Mittwoch, 9. November, 14 Uhr. Die Künstlerin ist von Dienstag bis Donnerstag sowie am Wochenende jeweils von 10 Uhr bis 19 Uhr anwesend. www.heidibuch.ch. Marlene Stör hat das «Heidi»-Bilderbuch vorwiegend in Amden gemalt. Foto: Kurt Heuberger

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