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Sind Raucher intelligent?

Ausgabe vom 26.September Leserbrief «Hat er sich je um seine Vorbildfunktion geschert?» Dem Leserbrief von Corinne Loertscher kann ich ganz zustimmen, besonders dem Absatz «Wenn er sich mit Alkohol und Nikotin langsam umbringen will, dann soll er das tun – aber er soll nicht gesundheitsbewusste Menschen mit seinem Rauchen belästigen und gefährden!» In weiteren Briefen wird seine Vorbildfunktion angesprochen. Aber wollen solche Leute überhaupt Vorbilder sein? Bezeichnet er sich denn selbst als Polo National? Sie werden doch wohl eher von unserer «Glanz und Gloria»-Gesellschaft zu Vorbildern hochgejubelt, ohne dass sie es verdienen. Ihnen genügt es doch, wenn sie sich im Rampenlicht präsentieren können. Ein weiterer Leserbrief zum gleichen Thema von Erich von Däniken – sein zweiter in kurzer Zeit – fordert direkt zum Widerspruch heraus. Er polemisiert auf unsachliche Art gegen das Rauchverbot in Restaurants. Wieder bemitleidet er die Raucher und damit sich selbst. Raucher seien auch gefühlvolle, intelligente Menschen, die wüssten, was sie tun, schreibt er. Wenn sie aber ihre Mitmenschen mit ihrem Tun belästigen oder gefährden, ist das intelligent? Wissen sie da wirklich, was sie tun? Das Rauchen will ihm ja niemand verbieten, aber bitte nur da, wo es die anderen nicht stört! Intelligent wäre, wenn man ohne Zwang verzichten würde. Den Anti-Raucher-Kampf, wie er es nennt, als vermutlich verfassungswidrig zu betrachten ist doch wohl eher absurd. Die Gesundheit seiner Mitmenschen zu gefährden, das dürfte wohl eher gegen den Sinn der Verfassung sein. Helmut GehlkenGstaad>

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