Zum Hauptinhalt springen

Solaranlagen auch in Kernzonen ohne Bewilligung möglich

Seit Anfang Dezember bedürfen Solaranlagen in Bauzonen keiner Bewilligung mehr. Einzige Einschränkung: Sie dürfen höchstens 35 Quadratmeter gross sein und die Dachfläche nur um 20 Zentimeter überragen. Bisher waren es 10 Zentimeter. Der Kanton Zürich hat dies auf den 1. Dezember hin geändert. In den Kernzonen bleibt aber die Bewilligungspflicht und somit auch die Gebühr. Einige Gemeinden haben nun entschieden, auch auf diese Gebühr zu verzichten. Auch im Bezirk Meilen macht man sich Gedanken in diese Richtung.«Die Gebühr für die Bewilligung von Solaranlagen in der Kernzone ist bei uns ein Thema», bestätigt der Küsnachter Gemeindeschreiber Peter Wettstein. Man überlege sich, die Gebühr abzuschaffen. Zumikon verlangt schon seit Jahren generell keine Gebühren mehr für die Bewilligung von Solaranlagen. Schafft sich in Herrliberg jemand eine Solaranlage an, wird er nicht nur vom Kanton, sondern auch von der Gemeinde subventioniert. Meilen verrechnet nach wie vor Gebühren für Anlagen, wenn sie bewilligungspflichtig sind. Die Meilemer können aber – wie die Herrliberger – bei der Gemeinde Förderbeiträge beantragen. Andere Gemeinden am See verlangen weiterhin eine Gebühr für Solaranlagen, die sich in der Kernzone befinden oder die Masse überschreiten. So zum Beispiel Zollikon, Oetwil, Stäfa, Erlenbach oder auch Uetikon. In diesen Gemeinden gibt es auch keine Bestrebungen, diese Praxis zu ändern. In Männedorf prüft man, ob für alternative Energieanlagen ein Anreiz- oder Bonussystem – zum Beispiel in Form eines Gebührenerlasses – eingeführt werden soll. Auch in Hombrechtikon wird das Thema «Teil der Überlegungen sein», wie Gemeindepräsident Max Baur (FDP) sagt. (ps)

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch