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SP will für Parolen nichts bezahlen

Der Opfiker «Stadt-Anzeiger» hat die Wahlempfehlungen der Ortsparteien publiziert. Alle, bis auf jene der SP.

Von Sandra Zrinski Opfikon – Der Streit im «Stadt-Anzeiger» geht weiter: Die SP will für die Publikation ihrer Parolen nichts bezahlen. Zwischen 50 und 160 Franken blättern die Ortsparteien gemäss ihren Angaben hin, wenn sie vor Abstimmungen ihre Parolen auf der Titelseite des Opfiker «Stadt-Anzeigers» lesen wollen. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der Geschäfte und damit nach der Grösse des Parolenspiegels. «Es handelt sich dabei um ein Inserat, und die Publikation ist deshalb zu bezahlen», sagt Verleger Theophil Maag. Eingeführt wurde die Rubrik gemäss Maag vor rund 25 Jahren, weil ein FDP-Stadtrat darum gebeten habe. Leo Wehrli, Präsident der Opfiker SVP, bestätigt, dass die Rubrik auf eine alte Abmachung zurückgehe. Bisher hätten immer alle Parteien ihre Rechnungen bezahlt, sagt Maag. Das hat sich nun geändert. Die SP Opfikon, Glattbrugg, Glattpark stellt sich auf den Standpunkt, dass die Parolen gratis publiziert werden müssten, wie Vorstandsmitglied und Fraktionspräsident Amr Abdelaziz sagt. «Der ‹Stadt-Anzeiger› ist schliesslich das amtliche Publikationsorgan und zudem ausdrücklich dazu verpflichtet, Beiträge von Parteien abzudrucken.» Die SP habe dem Verleger darum mitgeteilt, dass sie auf die Bekanntgabe ihrer Parolen verzichten werde. Während der Platz auf der Titelseite bezahlt werden muss, können sich die Parteien im hinteren Teil des Blattes ausführlich und kostenlos zu ihrer Parolenfassung auslassen.

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