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Spielplätze verwildert und unattraktiv

«Konfetti», der Verein für Kinder, Jugendliche und Familien in Langendorf, macht den Gemeinderat auf die schlechte Situation der öffentlichen Spielplätze aufmerksam. Der Rat will die Sache nun «nachhaltig» angehen.

«Der Brief hat mich betroffen gemacht», sagte SP-Gemeinderat Ivan Flury zum Schreiben des Vereins «Konfetti». Der Verein, der sich seit zehn Jahren für Kinder, Jugendliche und Familien in Langendorf engagiert, machte darin den Gemeinderat auf die Situation der öffentlichen Spielplätze aufmerksam. Während zwei Spielplätze rege genutzt werden, wirke der dritte im Westteil des Dorfes verwahrlost. Und im Osten Langendorfs gebe es keinen Spielplatz mehr. «Wir beobachten die Entwicklung der vergangenen Jahre mit Sorge», schreiben die Vereinsverantwortlichen. Spielplätze seien Orte des öffentlichen Lebens und Treffpunkte für Familien und Kinder. Spielgeräte verschwundenNeben Verwilderung und Verwahrlosung ist dem Verein auch aufgefallen, dass Spielgeräte verschwanden. Etwa auf dem Spielplatz Weihermatt, da fehlten Schaukeln und der Sandkasten. Da habe sich die Gemeinde aber bereits eingesetzt, so dass der Spielplatz wieder «gepflegt und mit Spielgeräten versehen» ist. Auch der Spielplatz Heimlisbergwald ist in gutem Zustand, schreibt «Konfetti» weiter. Einzig Schaukeln für kleine Kinder und eine Rutschbahn fehlten. Auf dem Spielplatz beim Schulhaus sieht es dagegen weniger gut aus. Viele Geräte sind verschwunden, und am «Piratenschiff sind die Spuren der Zeit gut sichtbar», heisst es im Schreiben. Aus den Fugen wachsen wilde Grünpflanzen und der Platz bei der Hängematte sei momentan «verwildert und unattraktiv». Und: «Anstelle der Rutschbahn ist der Hang nun planiert und abgesperrt, weil dort Rasen gesät wurde.» Wie im Osten gebe es auch im Süden der Gemeinde keinen Spielplatz.Nachhaltige LösungDie Gemeinderatsmitglieder waren sich am Montag einig, dass in dieser Sache etwas gehen soll. «Es geht nicht, dass wir das Thema weiter so konzeptlos behandeln wie bisher», sagte Flury. Er schlug deshalb vor, die Konzeption der Spielplätze in die Legislaturziele aufzunehmen, die im Herbst bestimmt werden. Daniel Hürlimann (FdP) stimmte Flurys Vorschlag zu. Er könnte sich vorstellen, dass dafür eine Spezialkommission ins Leben gerufen würde. Das ging Urs Bentz (CVP) gar zu wenig weit. Eine Spezialkommission werde nach einem Jahr wieder aufgelöst und in fünf Jahren stehe die Gemeinde wieder vor dem gleichen Problem. «Wir müssen die Situation dauerhaft und nachhaltig regeln», fügte er an. Im Herbst werde das Thema jedenfalls in die Sitzung zu den Legislaturzielen einfliessen. Zudem werde möglicherweise eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die sich näher mit der Problematik befassen wird. In diesem Sinn wird die Antwort des Gemeinderats an den Verein «Konfetti» ausfallen. Nadja Hugi>

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