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Spital Nach einer Infektion lebenslang behindert, TA vom 15. 4.

Spital Nach einer Infektion lebenslang behindert, TA vom 15. 4. Fragwürdige Hygienestandards. Letztes Jahr im Zürcher Universitätsspital: Die Pflegerin bringt meiner betagten Schwiegermutter eine Reservedosis Schmerzmittel. Die unverpackten Tabletten legt sie auf die blosse Oberfläche des Beistelltisches, keine Schale als Schutz, nichts. Sparmassnahme, Bequemlichkeit oder Unwissenheit? Ablageflächen und Serviertabletts, über die täglich so viele unterschiedliche Dinge zirkulieren, sind ähnlich wie Türfallen wahre Keimparadiese, das ist eine altbekannte Tatsache. Besorgt frage ich mich da, ob diese lockere Art der Medikamentenverabreichung den gängigen Hygienestandards in unserem Unispital abbildet und welche weiteren zum Teil simplen Massnahmen noch vernachlässigt werden. Der Vollständigkeit halber: Die Patientin verstarb an einer therapieresistenten Lungenentzündung. Renée Menke, Effretikon

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