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Starke Opposition gegen Umfahrung im Säuliamt

Zürich &endash Die beiden Dörfer Ottenbach und Obfelden sollen vom Durchgangsverkehr entlastet werden, den die neue Autobahn A 4 im Knonauer Amt anzieht.Die Kommission Planung und Bau empfiehlt dem Kantonsrat mit 9:6 Stimmen, dem Umfahrungsprojekt des Regierungsrates zuzustimmen. Es soll to-tal rund 65 Millionen Franken kosten. 38,9 Millionen müsste der Kanton, 25 der Bund beitragen. 700 000 Franken entfielen auf die betroffenen Gemeinden. Der Mehrheit gehören SVP, FDP, CVP und BDP an, wie Kommissionspräsident Stefan Krebs (SVP) gestern sagte. Sie erachtet die Umfahrung als nötig, obwohl der Verkehr seit der Eröffnung der A4 noch nicht massiv zugenommen hat. Im westlichen Einzugsgebiet der Autobahneinfahrt in Affoltern gebe es Bauzonen mit dem Potenzial für mindestens 16 000 Personen. Der prognostizierte Verkehrszuwachs müsse mit der Umfahrung Ottenbach/Obfelden aufgefangen werden. Linke, Grüne und Grünliberale wollen die Vorlage zurückweisen. Sie verlangen eine reduzierte Variante, die vorwiegend auf den Ausbau des bestehenden Strassennetzes und des öffentlichen Verkehrs baut. Unumstritten ist lediglich die Tieferlegung der Strasse im Obfelder Ortsteil Bickwil. Hans Läubli (Grüne, Affoltern) schätzte gestern den Rückweisungsantrag nicht chancenlos ein, da unklar sei, wie geschlossen die einzelnen Fraktionen abstimmen würden. Falls der Rat dem Kredit für die Umfahrung zustimmt, will sich Läubli dafür einsetzen, dass es zur Volksabstimmung kommt. (sch)

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