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Startschuss zum Umbau erfolgt

Seit Montag wird die reformierte Kirche im Lerchenfeld renoviert. Bis Juni 2010 sollen das Untergeschoss umgebaut und der Kirchensaal neu eingerichtet werden. Das Dach wird zudem isoliert. Der Umbau ist nicht unumstritten.

«Wir wollen kein Gebäude mit Schäden unterhalten», sagte Hans Brunner, Projektleiter und Kirchgemeinderat, am Montagnachmittag anlässlich des Baustarts. Man wolle ein Innenleben, das noch nach Jahrzehnten einladend wirke. Die Renovation der Kirche erfolgt in zwei Etappen: Von August bis Dezember wird das Untergeschoss umgebaut. Während dieser Phase erhält der Kirchgemeindesaal einen neuen Anstrich, einen neuen Boden, eine neue Beleuchtung und neue Fenster. Wo bisher eine Bühne war, wird eine Küche mit Cafeteria eingebaut. Eine neue Heizanlage für die gesamte Kirche und das Pfarrhaus soll für angenehme Temperaturen sorgen. Die zweite Etappe vom Februar bis Juni 2010 sieht eine Neueinrichtung des Kirchensaals mit einer neuen Lautsprecheranlage vor. Dort werden die festgeschraubten Bänke durch Stühle ersetzt. «Das erlaubt uns, neben dem Gottesdienst auch andere Veranstaltungen wie Konzerte durchzuführen», erläuterte Brunner. In der zweiten Etappe wird zudem das Dach isoliert.Der Gottesdienst soll während der gesamten Bauphase aufrechterhalten werden. Die Kirchenorgel sei noch in bestem Zustand, so der Projektleiter, da sie im Jahr 2000 für 25000 Franken saniert worden sei.Planung seit 2003Der Beschluss zur Renovation erfolgte im Jahr 2003, nachdem Vertreter der Baukommission, des Kirchgemeinderates, der Sigrist und ein Architekt das Gebäude in Augenschein genommen hatten. Der Gesamtkirchgemeinderat bewilligte einen Kredit von 907500 Franken. Im Jahr 2007 erteilte der Kleine Kirchenrat dem Architekturbüro Anneler Hungerbühler AG den Auftrag für die Projektierungsarbeiten. Im Januar 2009 bildete die erweiterte Baukommission des Kleinen Kirchenrates Thun eine Projektgruppe, die vom Lerchenfelder Kirchgemeinderat Hans Brunner geleitet wird.Gespaltene Meinungen«Die Mauersegler, die zwischen den Ziegeln und dem Unterdach nisten, geniessen weiterhin Gastrecht bei uns», sagte Brunner mit einem Augenzwinkern. Gemeinsam mit der Vogelwarte Sempach werde nach einer Lösung gesucht. Pfarrer Gottfried Hirzberger berichtete von unterschiedlichen Reaktionen zum Projekt: Einige Kirchgänger fänden die Veränderung gut, andere ärgerten sich darüber. Erbaut wurde die reformierte Kirche im Jahr 1951, nachdem die Lerchenfelder ihren Gottesdienst nicht länger im Restaurant Waldegg feiern wollten. Pascal Kupper>

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