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Steuerfuss in Herrliberg bleibt

Herrliberg &endash Ein budgetiertes Defizit von 3,3 Millionen Franken ist für den Gemeinderat von Herrliberg kein Grund zur Sorge. Er wird der Gemeindeversammlung vom 23. November vorschlagen, den Steuerfuss bei 78 Prozent zu belassen. Der Gemeinderat gibt sich zuversichtlich: In der letzten Dekade habe man durchschnittliche Verluste von 4 Millionen Franken budgetiert. Herausgekommen sei im Schnitt ein Gewinn von 1 Million. Auch die Rechnung 2011 werde vermutlich positiv abschliessen. So könne trotz Unsicherheiten für das Jahr 2012 im Budget erneut ein Defizit in Kauf genommen werden.Auf der Einnahmenseite rechnet der Gemeinderat mit sinkenden Steuern. Weil die kalte Progression neuerdings ausgeglichen wird, werden die ordentlichen Steuern mit 42 Millionen Franken rund 1 Million tiefer prognostiziert als 2011. Die Grundstückgewinnsteuern würden wegen des nach wie vor regen Liegenschaftenhandels auf sehr hohem Niveau bleiben. Mit 8,5 Millionen erwartet er in dieser Sparte höhere Einnahmen als 2011. Bei den Ausgaben rechnet der Gemeinderat damit, dass sich die Mehrkosten im ambulanten und stationären Pflegebereich und die Einsparungen bei der Spitalfinanzierung in etwa die Waage halten werden. Der grösste Posten bei den Ausgaben ist der Finanzausgleich, der mit 26,7 Millionen budgetiert wird. (pag)

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