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Streit um Nebenämter

Die Wahl der Nebenämter für 2009 bis 2013 gaben im Gemeinderat Bettlach zu hitzigen Diskussionen Anlass.

Während die Diskussion um die Sanierung der Kita-Liegenschaft im Bettlacher Gemeinderat zwar rege aber gesittet geführt wurde (siehe Artikel links), artete jene um die Wahl der Nebenämter regelrecht aus. Was auf dem Papier nach einer Formsache aussah, entwickelte sich zu einem Hickhack zwischen den Parteien und gipfelte schliesslich in einem persönlichen Angriff von Leonz Walker (SVP) auf Gemeindepräsident Hans Kübli (FdP). Die Besetzung der Nebenämter sei eine strategische Angelegenheit und damit Sache des Gemeindepräsidenten. «Es ist eine Frechheit, diese Aufgabe an Vize Joël Mussilier zu delegieren», polterte Walker. Kübli blieb ruhig. Dass die Diskussionen aus dem Ruder liefen, war ihm aber sichtlich unangenehm. Fachmann oder Partei? Proportionale Parteienvertretung oder Fachleute in den entsprechenden Gremien. Darum ging es «zwischen den Zeilen». Die FdP war zudem der Meinung, dass Bisherige, die sich wieder zur Wahl stellen, Vorrang hätten. Ausgelöst wurde die Diskussion bei der Wahl des Mitglieds in den Vorstand der ARA Regio Grenchen. Nach der vorausgegangenen «Elefantenrunde» der Parteipräsidenten stand Enrico Sansoni (CVP) als einziger Kandidat fest. Walker war jedoch der Meinung, dass entweder Bauverwalter Titus Moser oder ein Mitglied der Baukommission in den Vorstand der ARA gehöre. «Es braucht einen Fachmann», sagte er und stellte einen entsprechenden Antrag. Moser wurde schliesslich gewählt. Und: Künftig wird der Bauverwalter von Amtes wegen Vorstandsmitglied der ARA. Die gleiche Diskussion wurde zuvor bei der Wahl des Vorstandsmitglieds der Flurgenossenschaft Bettlach geführt. Hier einigte sich der Gemeinderat ebenfalls auf Titus Moser, der als Fachmann in diesem Gremium Einsitz nehmen soll. Zu einer Wahl kam es auch bei den Delegierten des Zweckverbands Alters- und Pflegeheim «Baumgarten». Die vier Bisherigen setzten sich durch. Nadja Kaiser>

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