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SVP-Kantonsräte kämpfen für Bootsstege

Christian Lucek und Roman Schmid setzen sich für die Bootsbesitzer in der Tössegg ein. Den Kanton kritisieren sie scharf.

Von Céline Trachsel Freienstein-Teufen – Der Däniker SVP-Kantonsrat Christian Lucek ist enttäuscht vom Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel). Denn dieses will Ende Januar die Bootsplätze an der Tössegg sanieren und dabei die Stichstege entfernen (TA von gestern). Lucek hat mit Parteikollege Roman Schmid aus Opfikon eine kantonsrätliche Anfrage eingereicht. Die Besitzer von Fischerbooten beklagen sich, dass sie ohne Stege kaum noch einsteigen könnten. Über die Führerkabinen zu klettern, sei in den meisten Fällen unmöglich. Dass die Böötler vor vollendete Tatsachen gestellt und keine Kompromisse gesucht wurden, sei fast schon exemplarisch für das Awel, sagt Lucek. «Ich habe mich umgehört. Auch andere Kantonsräte sagen, dass das Amt oft Obrigkeitsentscheide fälle. Das ist mir zuwider.» In der Anfrage schreibt Lucek, dass mit etwas gutem Willen und geringem Mehraufwand eine befriedigende Lösung möglich gewesen wäre. Zum Beispiel Gitterstege anzubringen, die demontierbar wären für die Bagger, die alle drei bis fünf Jahre den abgelagerten Schlick vom Flussboden abtragen müssen. Die neuen Stege müssten nicht breiter sein als die alten, meint der SVPler. Damit ginge kein Platz verloren, wie das Awel argumentiere, und die heutige Anzahl Anlegestellen bliebe erhalten. Die Wahrscheinlichkeit, dass das Awel die Stichstege entfernen lässt, ist hoch. Der Regierungsrat hat fünf Monate Zeit, um die Anfrage aus dem Kantonsrat zu beantworten. Die Sanierung beginnt aber bereits in den nächsten Tagen. «Ich habe leider kein weiteres politisches Druckmittel», sagt Lucek.

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