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Theo Hotz baut im Adliswiler Dietlimoos

Am Nordrand Adliswils sind Wohnungen, ein Autohaus und eine neue Schule geplant. Bis Ende 2012 dürfte die Genehmigung der Baudirektion vorliegen.

Von Pascal Münger Adliswil &endash Die Gemeinde Adliswil hat die Grenze von 17 000 Einwohnerinnen und Einwohnern passiert und wächst weiter. Im Gebiet Dietlimoos, zwischen der Zurich International School und der Zürcher Stadtgrenze, entsteht in den nächsten Jahren ein neues Quartier. Das Bauprojekt soll bis zu 1000 neuen Anwohnern ein Zuhause bieten, dazu kommen einige Räumlichkeiten für das Gewerbe und ein Quartierzentrum mit Restaurant. Architekt des Gebiets ist Theo Hotz, aus dessen Feder beispielsweise der Sihlcity-Komplex in Zürich stammt. «Die Planung ist nun so weit fortgeschritten, dass wir mit unseren Ideen an die breite Öffentlichkeit gehen können», sagte Stadtpräsident Harald Huber (FDP) am Donnerstagabend in der Kulturschachtle, wo die Gemeinde vor rund 80 Zuhörerinnen und Zuhörern über die Gebietsentwicklung im Dietlimoos informierte. Bis Ende des nächsten Jahres möchte man dann die endgültige Genehmigung der Baudirektion des Kantons Zürich haben. Dann kann der Bau beginnen. 21 Meter hohe Gebäude Das Gebiet zwischen der Zürcherstrasse und der Autobahn gehört drei Parteien: der Stadt Adliswil, einem privaten Eigentümer und der Merbag AG. Zusammen habe man einen kooperativen Entwicklungs- und Planungsprozess durchgeführt, sagte die Bauvorsteherin Astrid Romer (SP). Die Wahl der Jury fiel auf die Firma Theo Hotz AG. «Das Projekt von Theo Hotz zeigt eine urbane Lesung des Ortes auf und entwickelt eine hohe, aber in ihrer Massstäblichkeit angemessene Dichte», sagte Romer. Will heissen, dass im Gebiet Dietlimoos eine relativ hohe Nutzung mit einem sehr städtischen Bild ins Auge gefasst wird. Die Wohnhäuser, in deren Erdgeschossen das Gewerbe Einzug nehmen soll, werden zwischen 14 und 21 Meter hoch werden. «Die Gebäude werden gleichzeitig der Dämmung der Lärmemissionen von der Autobahn und der Zürcherstrasse dienen», sagt Romer. Im Quartierzentrum, an der Zürcherstrasse Richtung Zentrum Adliswil gelegen, sollen zusätzliche Einkaufsmöglichkeiten entstehen. Provisorische Schulpavillons Auch über das geplante Autohaus wurde informiert. Weil die Merbag AG gewisse Teile der Grundfläche besitzt, die sie von diversen privaten Eigentümern zusammengekauft hat, wird sie dieses betreiben und Automobile der Marke Mercedes-Benz verkaufen. Zusätzlich soll auf dem Areal bis 2016 ein neues Schulhaus entstehen, da die bestehenden sechs Schulhäuser die voraussichtlich 200 neuen Schüler nicht aufnehmen können und zu weit entfernt liegen. Kostenpunkt: 22 Millionen Franken. «Darum planen wir, für rund 22 Millionen Franken das Primarschulhaus Dietlimoos auf dem Areal zu bauen», sagte Schulpflegepräsidentin Rita Rapold (CVP) und rechnet damit, dass man für eine Übergangszeit Provisorien in den bestehenden Schulhäusern einrichten muss. Die Pläne zur neuen Bauetappe liegen vom 11. November bis zum 10. Januar 2012 auf der Gemeinde auf. Ein Aussen-Café soll den Quartierplatz im Dietlimoos beleben. Visualisierung: PD

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