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Todesstrafe Regensdorferin hilft US-Häftling im Todestrakt, TA vom 4. 11.

Todesstrafe Regensdorferin hilft US-Häftling im Todestrakt, TA vom 4. 11. Einziger Kontakt zu Aussenwelt. Für die Todestraktinsassen ist das Briefeschreiben das einzige erlaubte Kommunikationsmittel zur Aussenwelt, und das während Jahren oder oft sogar Jahrzehnten. Das Leben in der Todeszelle ist geprägt von Einsamkeit, einem sehr harten Gefängnisalltag und dem fast vollständigen Verlust der Selbstbestimmung. Viele Verurteilte warten lange Zeit auf einen Briefkontakt, der etwas Menschlichkeit und Freundschaft in ihr Leben bringt. Ich selbst stehe seit bald fünf Jahren im Briefkontakt mit einem zum Tod verurteilten Gefangenen in Florida. Daraus ist eine tiefe, bereichernde Freundschaft entstanden. Unser Kontakt wurde vom Schweizer Verein Lifespark vermittelt. Der Verein führt eine Liste von Todestraktinsassen, die auf einen Brieffreund warten. Interessierte sollten englisch oder spanisch schreiben können. Vor der Vermittlung eines Kontaktes werden sie umfassend informiert und wo nötig auch später beraten und unterstützt. Maja Thalmann, Uitikon «Viele Verurteilte warten lange auf einen Briefkontakt, der etwas Menschlichkeit in ihr Leben bringt.»

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