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Todesstrecke entschärft

Das Tempolimit auf der Gerlisbergstrasse oberhalb von Kloten wird im März auf 60 km/h reduziert.

Kloten – Auf der kurvigen und engen Gerlisbergstrasse zwischen Kloten und dem Weiler Gerlisberg haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder Verkehrsunfälle ereignet. Einige davon endeten tragisch. Im Herbst 2010 sorgte ein Unfall im ganzen Land für Schlagzeilen. Zwei einheimische Jugendliche im Alter von 16 und 18 Jahren kamen damals auf der Gerlisbergstrasse ums Leben. Sie waren zu schnell unterwegs und prallten am Ausgang einer Linkskurve heftig gegen zwei Bäume am rechten Fahrbahnrand. Um weitere schwere Unfälle zu vermeiden, wird ab März die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf der Gerlisbergstrasse von bisher 80 km/h auf 60 km/h reduziert. Wie die Stadt Kloten schreibt, erhielt sie von der Kantonspolizei die Mitteilung, dass ihrem Begehren sowie der Empfehlung der Beratungsstelle für Unfallverhütung (BfU) stattgegeben wurde. Die Begrenzung gilt ab Ortsausgang bis unterhalb des Waldabschnitts «Schlatt».Der Stadtrat hatte bereits kurz nach dem tödlichen Unfall im Herbst 2010 beim Kanton beantragt, die Höchstgeschwindigkeit auf 60 km/h zu begrenzen. Unterstützt wurde dieser Vorstoss durch eine von 1507 Personen unterzeichnete Petition. Da das Limit von 80 km/h eidgenössisch festgelegt ist, verlangte die zuständige verkehrstechnische Abteilung der Kantonspolizei für die geforderte Reduktion ein externes Verkehrsgutachten. In diesem wies die BfU eindeutig darauf hin, dass die Gefahrenstellen entschärft werden müssen. (TA)

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