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Um Mitternacht war Schluss in Zollikon

Zollikon – Das kommt selten vor: Um Mitternacht musste in Zollikon die Gemeindeversammlung abgebrochen werden. Neun Geschäfte mit 633 Stimmberechtigten, darunter eine tiefrote Jahresrechnung, ein viel diskutiertes Wohn- und Alterszentrum, ein umstrittenes Parkplatz-Konzept und zwei Initiativen waren zu viel des Guten. Gegen 24 Uhr setzte Gemeindepräsidentin Katharina Kull-Benz (FDP) schon zu Traktandum 8 an. Das Gemurmel im Saal deutete sie dann richtig: Die Stimmberechtigten waren nahezu erschöpft.Kull-Benz selbst wäre noch fit genug und bereit zur Fortsetzung gewesen, sagt sie. «Wir können nicht so einfach aufhören, da müsste schon ein Antrag aus der Versammlung an uns herangetragen werden», sagte sie zu den Stimmberechtigten. Der Ordnungsantrag liess keine zwei Sekunden auf sich warten. «Abbrechen!», rief einer nach vorne. Sogleich wurde darüber abgestimmt, und die Unterstützung im Saal war überwältigend. So wurde aus dem vom Gemeinderat versprochenen Apéro ein Mitternachtsbuffet. Die verbleibenden zwei Vorlagen kommen nun erst im Dezember vor die Gemeindeversammlung. Es geht um die Antennenverordnung und die Initiative für die Verlängerung der Buslinie 910 in Zollikerberg. (di)

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