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Und wieder schmerzt die Schulter

Der Zürcher Skiakrobat Christopher Lambert verletzte sich im Training zur SM erneut und wird den Weltcupauftakt verpassen.

Von Kai Müller Es ist wie verhext. Nach dem Kreuzbandriss vor Olympia 2010 und der ausgekugelten Schulter vor dem Weltcupauftakt im letzten Winter wollte Christopher Lambert angreifen und erstmals seit 2008 eine ganze Saison mit seinem älteren Bruder Thomas (27) bestreiten. Und nun das: Der 24-Jährige stürzte am Samstagmorgen im Training zur Schweizer Meisterschaft in Meiringen-Hasliberg und verletzte sich erneut an der Schulter. «Ich war kurz im Spital, auf den Röntgenbildern war aber nicht viel zu sehen», sagte Lambert gestern. Vielleicht habe sich die Schulter von alleine wieder eingerenkt, denn «am Anfang hat sie sich ziemlich deplatziert angefühlt». Lambert wird sich heute oder morgen einer MRI-Untersuchung unterziehen – und hoffen, dass Bänder und Knorpel nicht beschädigt sind, damit keine neuerliche Operation nötig wird. Wie lange er ausfallen wird, ist noch offen. Klar ist, dass Lambert morgen Dienstag die Reise ins kanadische Mont Gabriel nicht antreten wird, wo am kommenden Wochenende der Weltcup startet. «Es ist gut möglich, dass ich die Wettkämpfe in Kanada, den USA und China verpasse und dann in Europa wieder einsteige.» Das wäre dann in fünf Wochen im österreichischen Kreischberg. Silber für Isoz, Gold für Schärer In Abwesenheit von Christopher Lambert holten die Zürcher Vertreter an der als Europacup-Wettkampf ausgetragenen Meisterschaft drei Medaillen. Der Mettmenstetter Andreas Isoz gewann hinter dem überragenden Luzerner Renato Ulrich, der auch die internationale Konkurrenz überflügelte, Silber, Thomas Lambert klassierte sich auf Platz 3. Bei den Frauen ging der Sieg an die Urdorferin Tanja Schärer.

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